Dazu werden die Teilnehmenden die Ursachen und Wirkungen der Ereignisse kennenlernen und analysieren. In Beziehung dazu wird die demokratische Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland gesetzt, deren Grundlage mit dem Artikel 1 „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen, ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ im Grundgesetz verankert ist. Neben der Arbeit in zwei Workshops sind zwei Exkursionen, u.a. nach Görlitz, an den Ort der Ereignisse des 17. Juni 1953, geplant. Die Projektergebnisse werden in einer eigenen, durch die Projektteilnehmenden erarbeiteten zweiteiligen Radioreportage / Radio-Feature einer breiten Öffentlichkeit in Ostsachsen präsentiert. Zudem wird eine Broschüre in Leichter Sprache zu den Ereignissen des 17. Juni 1953 in Görlitz bzw. Ostsachsen erstellt. Damit wird – neben der Vermittlung von Wissen über die Ereignisse des 17. Juni 1953 bei der Hauptzielgruppe (Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen) – ein Beitrag geleistet, zivilgesellschaftliche Beteiligung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen zu stärken und damit Phänomene gruppenbezogener Feindlichkeit und Abwertung gegenüber Menschen mit (Lern-) Behinderungen abzubauen.
// Ein Projekt der Stiftung Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal (IBZ)