Projektbild "Geschichte in Bewegung: erinnern, erleben, gedenken"
Wanderausstellung: Migrant:innen in der DDR. © Soziale Dienste und Jugendhilfe gGmbH.

Der fertigen Wanderausstellung ging eine intensive Recherche- und Workshopphase voraus, in der die Teilnehmenden zusammen mit der Projektleitung und Historikerin historisches Archivmaterial sichteten und auswählten. Die Teilnehmenden kamen ins Gespräch über Repressionen in der DDR und teilweise selbst erlebte Diskriminierungserfahrungen. Sie machten sich Gedanken über das Layout der Ausstellung und wie die Ergebnisse der intensiven Konzeptionsphase einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden können.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, verweist die haptische Ausstellung mittels QR-Codes auf eine digitale Version, die zugleich mehrsprachig ist. Neben historischem Hintergrundwissen zur DDR-Geschichte vermittelt die Ausstellung auch Informationen zu den bilateralen Verträgen zwischen der DDR und den Entsendeländern, die den Aufenthalt gerade der ausländischen Werktätigen in der DDR regelten.

Dabei wird auch der Alltag von Migrant:innen in der DDR am Beispiel Erfurts in den Mittelpunkt gerückt. Wo und wie lebten und arbeiteten die Menschen? Waren sie Rassismus ausgesetzt? Und (wie) kamen sie in Kontakt zum Ministerium für Staatssicherheit? Diese und weitere spannende Fragen beantwortet die Wanderausstellung, die ausgeliehen werden kann.

// Ein Projekt von Soziale Dienste und Jugendhilfe gGmbH

Weitere Informationen

Bei der Wanderausstellung Migrant:innen in der DDR handelt es sich um 10 Roll-Ups mit den Abmessungen 1,50m Breite x 2,00m Höhe. Die Ausstellung kann von unseren Ausstellungslots:innen begleitet werden.

 

Bei Fragen zum Verleih der Wanderausstellung wenden Sie sich gern an:

Maria Ackermann, Projektleiterin Geschichte in Bewegung: erinnern, erleben, gedenken, Telefonnummer: 015750110616, E-Mail: ackermann@soziale-dienste-jugendhilfe.de, Soziale Dienste und Jugendhilfe gGmbH, Berliner Platz 10, 99091 Erfurt

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