Jeder Projekttag besteht aus einem ca. 180-minütigen Workshop und einem anschließenden 90-minütigen Zeitzeugengespräch. Um den Jugendlichen einen vertiefenden Einblick in das Leben in der DDR zu ermöglichen, können die Schulen im Vorfeld eines von vier Modulen wählen und so einen thematischen Schwerpunkt setzen. Während der interaktive Workshop dem historischen Lernen und dem gemeinsamen Austausch dient, schafft das Zeitzeugengespräch einen authentischen Zugang zur Auseinandersetzung mit der Zeit der deutschen Teilung. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu gewährleisten, setzt die Deutsche Gesellschaft e. V. einen doppelten Schwerpunkt – einerseits über die enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Schulen sowie die gemeinsame adressatengerechte Aufarbeitung und Vermittlung des historischen Wissens vor Ort; andererseits über das Bereitstellen der im Rahmen des Projekts entstandenen Workshopmaterialien und über neu konzipierte, weiterführende Unterrichtsentwürfe in Form von Arbeitsblättern für die Lehrkräfte. In dieser Kombination ermöglicht das Projekt Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf einen persönlichen und lebensnahen Zugang zur Geschichte.
// Ein Projekt von Deutsche Gesellschaft e. V.