Dorothea Keudel-Kaiser

Kurzbiographie

Dorothea Keudel-Kaiser (M.A.) studierte in Freiburg, Leipzig und Aix-en-Provence Politikwissenschaft und Germanistik. 2006/07 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl "Politisches System der BRD", Professor Wolfgang. Schroeder, Universität Kassel. Derzeit promoviert sie bei Prof. Timm Beichelt an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder). Im Rahmen des "Aufbruch ´89"-Programms erhält sie ein Stipendium der Heinrich-Böll-Stiftung.

E-Mail an Keudel@europa-uni.de

Kurzbeschreibung der Dissertation

"Die Bildung von Minderheitsregierungen in Mittel- und Osteuropa (MOE)"

Nach 1989 bildeten sich in MOE neue Parteien- und Regierungssysteme heraus. Etwa ein Drittel aller Regierungen sind Minderheitsregierungen. Die Forschung zu diesem Thema ist stark auf Westeuropa konzentriert. Hier wurde die - vor allem in Skandinavien häufige - Bildung von Minderheitsregierungen u.a. auf die politische Konsenskultur sowie Eigenschaften des politischen Systems (Einbezug der Opposition, Investiturregeln) zurückgeführt. Die Arbeit untersucht, welche Faktoren der Bildung von Minderheitsregierungen in MOE zugrunde liegen. Welche institutionellen Faktoren lassen sich anführen? Inwiefern spielen ideologische Trennlinien wie etwa die zwischen post-kommunistischen und post-oppositionellen Parteien in die Regierungsbildung hinein?