Dr. h.c. Karl Wilhelm Fricke

Karl Wilhelm Fricke wurde am 3. September 1929 in Hoym geboren. Unser Archivleiter Matthias Buchholz hat ihm im Mai 2019 das Finbuch überreicht.
Unser Archivleiter Matthias Buchholz hat ihm im Mai 2019 das Finbuch überreicht.
Als 16-Jähriger erlebte er mit, wie sein Vater vom NKWD verhaftet wurde. Aufgrund dieser und anderer Erfahrungen weigerte sich Fricke, in die FDJ einzutreten. Damit blieb ihm ein Studium verwehrt. Nach einer Verhaftung aufgrund einer Denunziation im Februar 1949 floh er in den Westen. Dort begann er ein Studium und arbeitete er als Journalist. Sein Hauptthema war die Unterdrückung in der DDR. Karl Wilhelm Fricke gilt als einer der profiliertesten Experten zur Geschichte der politischen Unterdrückung in der DDR. Das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse erhielt er 2001. Karl Wilhelm Fricke ist Namensgeber des von der Bundesstiftung Aufarbeitung vergebenen Aufarbeitungspreises.

Weitere Informationen zum Leben und Werk von Karl Wilhelm Fricke

Die Unterlagen von Karl Wilhelm Fricke kamen im Juni 2018 ins Archiv der Bundesstiftung Aufarbeitung.

Der Bestand umfasst:

  • persönliche Unterlagen, Dokumente und Fotos
  • berufliche und private Korrespondenzen
  • Materialien und Manuskripte zu Frickes journalistischer
    Tätigkeit und seinen Büchern
  • Dokumente zu seiner langjährigen Tätigkeit in verschiedenen
    Gremien und Opferverbänden