Erinnerungsorte an die kommunistischen Diktaturen

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Erinnerungsorte an den Massenterror 1937/38. Russische Föderation.

Erinnerungsorte an den Massenterror 1937/38. Russische Föderation.

Herausgegeben von Anna Kaminsky im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin 2007

Im Sommer 1937 begann die sowjetische Parteiführung einen bis heute beispiellosen Massenterror in der Sowjetunion. Mehr als zwei Millionen Menschen wurden verhaftet, verschleppt und mehr als 700 000 hingerichtet. Die als »Großer Terror« in die Geschichte eingegangenen Gewaltexzesse erfassten alle Bereiche des gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Lebens. Neben den bekannten Moskauer Schauprozessen und Parteisäuberungen war es vor allem der Massenterror gegen die einfache Bevölkerung, der tiefe Wunden hinterließ und der heute das Gedenken an die schrecklichen Jahre 1937/ 38 prägt. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur stellt in diesem Band 265 Orte in der Russischen Föderation vor, die an das Leid und die Verfolgung dieser Jahre erinnern. Die einzelnen Beiträge geben einen Einblick in das Ausmaß des Terrors. Sie berichten zudem von den oftmals beschwerlichen Bemühungen, diese Opfer mit der Errichtung von Gedenkzeichen in das öffentliche Bewusstsein zurückzuholen.

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