Filme und Dokumentationen

  • Der Duft des Westens
    Animationsfilm von Mark Huff und Arne Breusing, hrsg. von der Bundesstiftung Aufarbeitung, 2013.

    In ihrem Animationsfilm beschreiben Mark Huff und Arne Breusing eine Fluchtgeschichte – die erfolgreiche Flucht von Reinhold Huff, dem Vater von Mark Huff, der im September 1973 über die innerdeutsche Grenze ins westdeutsche Bayern floh.
    Auf wahren Begebenheiten basiert neben der Geschichte auch das verwendete Textmaterial. Original-Druckerzeugnisse aus den frühen 1970er Jahren sowie Briefe, Zeitungen, Comics, Stasi-Verhörprotokollen wurden auf die Film-Figuren und Film-Orte per Software aufgetragen und bezeugen eindrucksvoll die Kreativität der beiden Designer. So ist etwa eine Stasizelle mit Original-Verhörprotokollen der Staatssicherheit gestaltet, ein VW-Käfer, der die Ankunft im Westen symbolisiert, mit West-Zeitschriften aus dem Jahr 1973. Die Gestalter nennen diese Technik "real existierende Papierwelt".

    Die DVD enthält umfangreiches didaktisches Begleitmaterial und ist im Online-Shop der Bundesstiftung Aufarbeitung erhältlich.

  • Das kurze Leben des Chris Gueffroy
    Dokumentarfilm von Klaus Salge, November Film, in Co-Produktion mit dem Rundfunk Berlin Brandenburg, gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung, 2011.

    Neun Monate vor dem Mauerfall starb Chris Gueffroy. Er wurde an der Berliner Mauer auf der Flucht erschossen und ist das letzte Todesopfer des unmenschlichen Grenzregimes der SED-Diktatur. Chris Gueffroy war 20 Jahre alt, als er starb. Sein Name wurde zu einer Chiffre für das Sterben an der Berliner Mauer. Wer war Chris Gueffroy? Warum wollte er nicht mehr in der DDR leben? Was trieb ihn und seinen Freund Christian Gaudian dazu, ihr Leben an der Berliner Mauer aufs Spiel zu setzen?
    Der Filmemacher Klaus Salge fragt Karin Gueffroy, die Mutter des Toten, und seine Freunde nach Chris. Behutsam trägt der Film Schichten der Vergangenheit ab und zeichnet ein sensibles Porträt von Chris Gueffroy, seinem Leben in der DDR, seinen Träumen und kleinen Fluchten. Gefragt wird auch danach, was der grausame Tod an der Mauer mit der Mutter und den Freunden gemacht hat. Wie sie mit dem Verlust des Sohnes, des Freundes zurechtkamen und – kommen.

    Die DVD enthält umfangreiches didaktisches Begleitmaterial und ist im Online-Shop der Bundesstiftung Aufarbeitung erhältlich.

  • NBC News special report: East Germans escape through tunnel
    Videobeitrag von NBC vom 10. Dezember 1962

    Um die Grabungen an dem "Tunnel 29" in der Bernauer Straße im Jahr 1962 zu finanzieren, hatte ein Teil der Fluchthelfer die Filmrechte an die amerikanische NBC verkauft.
    Zum Film

  • Der Tunnel – Die wahre Geschichte

    Im September 1962 flüchteten 29 Menschen durch einen Tunnel, der von der Bernauer Straße 78 unter der Berliner Mauer zur Schönholzer Straße 7 führte. Die Dokumentation erzählt von der Idee, den Anfängen und den Schwierigkeiten bei den Grabungsarbeiten und lässt die Fluchthelfer selbst zu Wort kommen.

    D, 2003, f., s/w, 89 Min. Vertrieb: Alive - Vertrieb und Marketing / DVD