Filme

Zur weiteren Vertiefung finden Sie hier eine Auswahl von Filmen zum Thema Prager Frühling und 1968

Brasch - Das Wünschen und das Fürchten
Film von Christoph Rüter, 2011, 92 Min.
Weil Thomas Brasch 1968 gegen den Einmarsch des Warschauer Paktes in Prag Flugblätter verteilte, wurde er inhaftiert – unter maßgeblicher Beteiligung seines Vaters, der damals stellvertretender Kulturminister der DDR war. Fortan lebte er nicht nur mit dem Staat im Konflikt, sondern auch mit der Elterngeneration, die im Sozialismus einen Weg aus der faschistischen Vergangenheit Deutschlands finden wollte.

Bestellbar beim Neue Visionen Filmverleih

Der Prager Frühling – Panzer in Prag
Verleih über MPLC GmbH, 2009, 44 Min., ab Klassenstufe 9
In der Wirtschaftskrise dachten Politiker darüber nach, autonome Gewerkschaften zuzulassen und die Planwirtschaft durch eine sozialistische Marktwirtschaft zu ersetzen. Doch dann kam alles anders. Im August besetzten Truppen des Warschauer Pakts die Tschechoslowakei. Der Film zeigt Archivmaterial, das 35 Jahre lang nicht zugänglich war. Ex-Diplomaten und hochrangige Politiker der kommunistischen Parteien erinnern sich an diese Zeit und liefern Hintergrundinformationen.

Bestellbar beim Filmsortiment


Ende eines Frühlings - Prag 1968
Film von Renate Schmidtkunz, 2008, 45 Min.
Im August 1968 besetzten Truppen des Warschauer Paktes Prag. Das war das Ende der Hoffnung, dem Kommunismus ein “menschliches Antlitz” zu verleihen. Der ORF fungierte während des Prager Frühlings sowie bei dessen Niederschlagung als „Fenster in die Welt“ und Übermittler von Nachrichten: Zeitzeugen, darunter Gerd Bacher, damaliger ORF-Generalintendant, Hugo Portisch, Helmut Zilk sowie zwei Wortführer des Prager Frühlings, Pavel Kohout und Jiri Grusa, erinnern sich an diese Zeit.

Verfügbar auf YouTube