Fotobestände

Als wertvolle Dokumente der Zeitgeschichte dienen Fotografien längst nicht mehr nur zur Illustration von Büchern und Ausstellungen, sondern werden aufgrund ihres dokumentarischen Charakters und der oft (emotional) starken Aussagekraft gezielt bei der Vermittlung von Geschichte eingesetzt.


Das Archiv der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur verfügt mit seinem rund 850.000 Fotografien umfassenden Bildbestand über einen wahren Bilderschatz. Renommierte Fotojournalisten wie Klaus Mehner und Harald Schmitt haben dem Stiftungsarchiv Zehntausende ihrer fotografischen Werke übergeben, wo sie dauerhaft der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden können. Beiden Fotografen gelang es auf eindrucksvolle Weise, den Alltag in all seinen Facetten, wie z.B. Politik, Sport und Kultur in der DDR symbolkräftig einzufangen. Sie dokumentieren neben offiziellen Staatsbesuchen auch das Wirken oppositioneller Gruppen und die Umwälzungen sowie das Ende des Staatssozialismus in der DDR und Ostmitteleuropa in starken Momentaufnahmen.

© Archiv Bundesstiftung Aufarbeitung, Fotobestand Uwe Gerig, Bild 1252Hochzeitsgesellschaft vor einem Standesamt in Erfurt, um 1978. © Archiv Bundesstiftung Aufarbeitung, Fotobestand Uwe Gerig, Bild 1252

 

In weiteren Beständen, beispielsweise der Fotografen Uwe Gerig, Leonore Schwarzer, Marco Bertram, Michael von Aichberger, F. J. Schreiber und Rosemarie Gentges, finden sich vor allem Aufnahmen von der ehemaligen innerdeutschen Grenze bzw. der Berliner Mauer und dem Mauerfall. Auch das Verschwinden der Grenzanlagen und Grenzkontrollstellen, der Rückbau der Mauer in Berlin nach der deutschen Wiedervereinigung und vieles mehr ist dort festgehalten.

Einige Fotobestände des Stiftungsarchivs stellen wir Ihnen auf diesen Seiten vor.

Bestand Marco Bertram
Bestand Uwe Gerig
Bestand Klaus Mehner
Bestand Harald Schmitt

Für Fragen zur Nutzung von Fotos wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter des Stiftungsarchivs.