»geschichts-codes 2013«

Der neunte »geschichts-codes« Wettbewerb stand unter dem Motto: "Entwurf für ein Denkmal für die Opfer der kommunistischen Diktatur in der SBZ und DDR".

Mit ihrem neunten künstlerischen Wettbewerb »geschichts-codes« lud die Bundesstiftung Aufarbeitung im Jahr 2013 aus Anlass des 60. Jahrestages des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 in der DDR Studierende dazu ein, Entwürfe für ein Denkmal für die Opfer der kommunistischen Diktatur in der SBZ und DDR zu gestalten und einzureichen.

Die Entwürfe sollten ein Denkmal abbilden, mit welchem dem Erinnern an die Opfer der kommunistischen Diktatur einen Ort gegeben werden kann, um damit auch den Widerstand in der SBZ und DDR zu würdigen und ein Zeichen für die Zivilcourage der Menschen zu setzen, die sich zu unterschiedlichen Zeiten um den Preis der eigenen Freiheit oder gar des Lebens für Freiheit und Demokratie eingesetzt haben.

Mit dem »geschichts-codes« Wettbewerb wollte die Bundesstiftung Aufarbeitung die öffentliche Diskussion über die Errichtung eines Denkmals für die Opfer politischer Verfolgung der kommunistischen Diktatur in der SBZ und DDR befördern und ihr mit gestalterischen Ideen kreative Impulse verleihen.

Als Standort für das Denkmal sollten die Beiträgerinnen und Beiträger einen repräsentativer Ort in der Mitte Berlins auswählen und die Standortwahl mit dem eingereichten Beitrag erläutern. Die Entwürfe mussten sich mit den realen Standort- und Infrastrukturbedingungen auseinandersetzen und in Maßstab und Form die baulichen Umgebungen angemessen berücksichtigen. Erwünscht waren nicht nur Beiträge, die auf der Symbolebene (Denkmalsgestalt) arbeiten, auch Vorschläge für eine Denkmalsinschrift waren willkommen.

Erläuternde Informationen zum Wettbewerb und Teilnahmebedingungen können Sie hier nachlesen.

Die Preisträger

1. Preis: Entwurf von Christian Lohre (Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) und Johannes Buchner (Bauhaus Universität Weimar)
2. Preis: Entwurf von Sebastian Sowa (TU München)
3. Preis: Entwurf von Carolin Rachel (TU Berlin)