Nachlese zur 1. Geschichtsmesse 2008

Logo 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit Vom 13. bis 15. März 2008 folgten rund 200 Bürgermeister, Kulturamts- und Museumsleiter, Vertreter von politischen Bildungseinrichtungen, Verlagen und Medien der Einladung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in das Ringberghotel nach Suhl, um sich im Rahmen der "Geschichtsmesse: 20 Jahre friedliche Revolution" über die unterschiedlichsten Projektvorhaben zu informieren, die derzeit für 2009 bundesweit geplant werden. Neben mehr als 30 Projektpräsentationen und zahlreichen Workshops gewährten mehrere Vorträge namhafter Historiker und Politikwissenschaftler Einblick in aktuelle zeithistorische Debatten. Zum Erfolg der Geschichtsmesse trugen "Anbieter" und "Abnehmer" historisch-politischer Bildungsarbeit gleichermaßen bei.

Logo Geschichtsmesse 2008 Programm [390 KB]
Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer [3,0 MB]
Wanderausstellungen der Bundesstiftung Aufarbeitung [3,6 MB]

Bildergalerie: 1. Tag der Geschichtsmesse, 13. März 2008

Die Geschichtsmesse wurde von Werner Schulz, stellvertretender Ratsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung und Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung eröffnet. Die Eröffnungsrede von Werner Schulz können Sie hier [50 KB] nachlesen.
Den inhaltlichen Auftakt bildete im Anschluss die Podiumsdiskussion "Die friedliche Revolution 1989/1990: Ursachen und Deutungen". Danach präsentierten die Bundesinstitutionen ihre Projektplanungen für das Jahr 2009. Am Abend referierte der Historiker Dr. Walter Süß über das Thema "Warum gelang es den Mächtigen nicht, die Revolution zu verhindern?". Vortrag nachlesen [70 KB]

 

Bildergalerie: 2. Tag der Geschichtsmesse, 14. März 2008

Am zweiten Tag der Geschichtsmesse fanden parallele Workshops und Projektpräsentationen statt. So wurden Wanderausstellungen, Schul- und Bildungsprojekte, Veranstaltungen, Publikationen, Filme und Ausstellungsvorhaben präsentiert. Workshops gab es u.a. zu den Themen "Gedenkortvorhaben und Potentiale der 20. Jahrestage für das Stadtmarketing" und "Zugänge, Ressourcen und PR für Projekte anlässlich der 20. Jahrestage". Außerdem konnten sich die Teilnehmer(inn)en auf dem "Markt der Möglichkeiten" über die unterschiedlichen Anbieter in der "Aufarbeitungs-landschaft" und ihre Angebote informieren. Am Abend fand ein Podiumsgespräch »20 Jahre Friedliche Revolution« mit dem Ministerpräsidenten des Freistaates Thüringen, Dieter Althaus, statt.

 

Bildergalerie: 3. Tag der Geschichtsmesse, 15. März 2008

Der dritte und letzte Tag der Geschichtsmesse begann mit einem Vortrag von Prof. Dr. Hermann Wentker [110 KB]. Darin thematisierte er innerdeutsche und außenpolitische Faktoren im Prozess der deutschen Wiedervereinigung.
Unter der Überschrift "20 Jahre friedliche Revolution in den Medien" fanden die letzten Projektpräsentationen statt. Die Geschichtsmesse endete am Nachmittag des 15. März 2008.