Nachlese zur 5. Geschichtsmesse 2012

Ausschnitt aus dem Veranstaltungsplakat zur Geschichtsmesse 2012 Die Bundesstiftung Aufarbeitung lud auch in diesem Jahr "Anbieter" und "Abnehmer" der historisch-politischen Bildung zur nunmehr 5. Geschichtsmesse nach Suhl ein. Unter dem Titel "Die Zukunft der Aufarbeitung – Demokratie und Diktatur in Deutschland und Europa nach 1945" informierten sich vom 8. bis 10. März über 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kultur- und Schulämtern, Museen, Gedenkstätten, Volkshochschulen, Archiven, Aufarbeitungsinitiativen sowie Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet über die neuesten Initiativen zur SED-Diktatur und Teilungsgeschichte.

Neben mehr als 50 Projektpräsentationen gewährten mehrere Vorträge namhafter Wissenschaftler und Podiumsdiskussionen mit Expertinnen und Experten der historisch-politischen Bildung, Künstlern und Zeitzeugen Einblick in aktuelle zeithistorische Debatten.

An zwei Abenden und einem Vormittag stand die Messe auch in diesem Jahr wieder allen Interessierten aus Suhl und Umgebung offen. Bei freiem Eintritt lud die Bundesstiftung Aufarbeitung zu einer Filmvorführung "Ein Tag zählt wie ein Jahr - Die Frauen von Hoheneck" mit anschließendem Zeitzeugengespräch, einer Konzertlesung von Stephan Krawczyk sowie einem Podiumsgespräch zur Zukunft der Aufarbeitung mit Vertretern aus Gesellschaft und Politik, darunter Roland Jahn und der Historiker und Schriftsteller Christian von Ditfurth.

Logo Geschichtsmesse 2012 Programm [340 KB]
Lesebuch [10,8 MB] zur 5. Geschichtsmesse inklusive Teilnehmerliste, Projektvorstellungen und Übersicht über ausleihbare Wanderausstellungen
Übersicht der öffentlichen Veranstaltungen [220 KB]

Bildergalerie: 1. Tag der Geschichtsmesse, 8. März 2012

Rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zur 5. Geschichtsmesse nach Suhl, um sich vom 8. bis 10. März 2012 über die neuesten Initiativen zur SED-Diktatur und Teilungsgeschichte auszutauschen.
Nach der Begrüßung hielten Prof. Dr. Helmut König (RWTH Aachen) und Prof. Dr. Bernd Faulenbach Vorträge zum Thema "Deutungskämpfe um die Vergangenheit. Geschichtspolitik und europäische Öffentlichkeit seit 1990 – Europäische Erinnerungskulturen". Darauf folgte eine Podiumsdiskussion über Geschichtsvermittlung in der Einwanderungsgesellschaft. Am Abend fand die öffentliche Filmvorführung "Ein Tag zählt wie ein Jahr - Die Frauen von Hoheneck" mit anschließendem Zeitzeugengespräch statt.

 

Bildergalerie: 2. Tag der Geschichtsmesse, 9. März 2012

Der zweite Tag der 5. Geschichtsmesse stand ganz im Zeichen der Projektpräsentationen. Mehr als 50 aktuelle Vorhaben wurden vorgestellt, darunter neue Ausstellungen, Online-Angebote in der Wissenschaft und Bildungsarbeit sowie
Materialien und Projektideen für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern.
Am Abend gab es eine öffentliche Lesung und Musik mit dem Liedermacher und Schriftsteller Stephan Krawczyk.

 

Bildergalerie: 3. Tag der Geschichtsmesse, 10. März 2012

Den letzten Tag der Geschichtsmesse eröffnete Prof. Sándor Fazakas mit einem Vortrag zum Thema "Versöhnung als Modell der historischen Aufarbeitung?". Den Vortrag können Sie hier [290 KB] nachlesen.
Eine öffentliche Podiumsdiskussion, die unter der Frage "Die Zukunft der Aufarbeitung - Aufarbeitung und kein Ende?" stand, bildete den Schlusspunkt zur 5. Geschichtsmesse 2012.