Nachlese zur 7. Geschichtsmesse 2014

Ausschnitt aus dem Veranstaltungsplakat Vom 23. bis 25. Januar 2014 lud die Bundesstiftung Aufarbeitung zur 7. Geschichtsmesse unter dem Titel "Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme" ins thüringische Suhl ein. Im Jahr 2014 jähren sich der Beginn des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal, der des Zweiten Weltkrieges zum 75. Mal, die Revolutionen gegen die kommunistischen Diktaturen zum 25. Mal und die EU-Osterweiterung zum 10. Mal. Aus diesem Anlass blickte die Geschichtsmesse bis 1914 zurück. Im "Europäischen Jahr der Zeitgeschichte" informierte das dreitägige Forum über Projekte, Ausstellungen, Materialien, Dokumentarfilme, Publikationen und Veranstaltungsvorhaben, die sich mit den Ursachen und der Geschichte von Demokratie und Diktatur in Deutschland und Europa beschäftigen. Diskussionen und Vorträge sowie öffentliche Abendveranstaltungen rundeten das Programm ab.

Logo Geschichtsmesse 2014 Programm (Stand 01/2014) [120 KB]
Lesebuch [3,2 MB]
Liste Projektpräsentationen [70 KB]
Plakat [2,6 MB]
Übersicht Hotels und Pensionen in Suhl [80 KB]
Anmeldeunterlagen [210 KB]

Bildergalerie 1: 1. Tag der Geschichtsmesse, 23. Januar 2014

Eröffnet wurde die 7. Geschichtsmesse am Nachmittag des 23. Januar 2014 von Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsfühererin der Bundesstiftung Aufarbeitung und Dr. Jens Triebel, Oberbürgermeister der Stadt Suhl. Nach einer thematischen Einführung durch Dr. Jens Hüttmann (Bundesstiftung Aufarbeitung) hielt Dr. Ekkehard Klausa den Eröffnungsvortrag zum Thema "Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme". Darauf folgte ein Kommentar von Markus Meckel, Ratsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung. Im Zentrum der ersten Podiumsdiskussion auf der Geschichtsmesse stand anschließend die Frage "Kurzes 20. Jahrhundert: Floskel oder historische Tatsache?". Der erste Abend endete mit einer öffentlichen Vorführung des Films "Die Familie" von Stefan Weinert sowie einem Gespräch mit dem Regisseur, Oberstaatsanwalt a.D. Bernhard Jahntz und Rainer Eppelmann (Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung), moderiert von Dr. Sabine Roß (Bundesstiftung Aufarbeitung).

Eröffnungsvortrag von Dr. Ekkehard Klausa lesen [180 KB]

 

Bildergalerie 2: 2. Tag der Geschichtsmesse, 24. Januar 2014

Der zweite Tag der Geschichtsmesse stand traditionell ganz im Zeichen der Projektpräsentationen. Mehr als 50 aktuelle Projekte und Ausstellungsangebote, darunter auch einige von Schülerinnen und Schülern, wurden im Laufe des Tages präsentiert. Nach dem Abendessen wurde in einer Podiumsdiskussion über die "Zukunft der Aufarbeitung – Herausforderungen und Potentiale der historisch-politischen Bildungsarbeit in Deutschland und Europa" debattiert. Podiumsteilnehmer waren Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung in NRW sowie amtierende Präsidentin der Kultusministerkonferenz; der Direktor der Point Alpha Stiftung Volker Bausch; Christian Ernst vom Zeitpfeil e. V. sowie Oliver Baumann von der Kooperative Berlin. Es moderierte Dr. Jens Hüttmann (Bundesstiftung Aufarbeitung).

 

Bildergalerie 3: 3. Tag der Geschichtsmesse, 25. Januar 2014

Der letzte Tag der Geschichtsmesse begann mit einem Vortrag von Prof. Dr. Alexander Koch (Deutsches Historisches Museum, Berlin) zum Thema "Das 20. Jahrhundert im Museum". Das abschließende Podiumsgespräch drehte sich um Frage "Vom Zeitalter der Extreme zum Zeitalter der Aufarbeitung?". Es diskutierten Prof. Dr. Alexander Koch (DHM), Christoph Spieker (Villa ten Hompel) und Prof. Dr. Bernd Faulenbach (Universität Bochum). Dr. Ulrich Mählert (Bundesstiftung Aufarbeitung) moderierte das Gespräch. Am frühen Nachmittag ging die Geschichtsmesse zu Ende.