Grenze, Mauer, Teilung

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Das kurze Leben des Chris Gueffroy

Das kurze Leben des Chris Gueffroy

Ein Dokumentarfilm von Klaus Salge, November Film, in Co-Produktion mit dem Rundfunk Berlin Brandenburg, gefördert von der Bundesstiftung Aufarbeitung, 2011.

Neun Monate vor dem Mauerfall starb Chris Gueffroy. Er wurde an der Berliner Mauer auf der Flucht erschossen und ist das letzte Todesopfer des unmenschlichen Grenzregimes der SED-Diktatur. Chris Gueffroy war 20 Jahre alt, als er starb. Sein Name wurde zu einer Chiffre für das Sterben an der Berliner Mauer.

Wer war Chris Gueffroy? Warum wollte er nicht mehr in der DDR leben? Was trieb ihn und seinen Freund Christian Gaudian dazu, ihr Leben an der Berliner Mauer aufs Spiel zu setzen?

Der Filmemacher Klaus Salge fragt Karin Gueffroy, die Mutter des Toten, und seine Freunde nach Chris. Behutsam trägt der Film Schichten der Vergangenheit ab und zeichnet ein sensibles Porträt von Chris Gueffroy, seinem Leben in der DDR, seinen Träumen und kleinen Fluchten.

Gefragt wird auch danach, was der grausame Tod an der Mauer mit der Mutter und den Freunden gemacht hat. Wie sie mit dem Verlust des Sohnes, des Freundes zurechtkamen und – kommen.

Das Leben von Karin Gueffroy erlitt damals einen radikalen Bruch: Aus einer mehr oder weniger zufriedenen DDR-Bürgerin wurde ein Opfer des Regimes. Mit ihrem Sohn starb auch »ihr Staat« – in dieser DDR konnte sie nicht mehr leben. »Erst wenn einem so etwas passiert, wacht man auf!«, sagt sie. Im September 1989 siedelte sie nach West-Berlin über – wo sie heute noch lebt. Die DDR ist mittlerweile verschwunden, ihr Schmerz aber bleibt.

Lauflänge: 43 Minuten | Schutzgebühr: 7,50 €

Die DVD enthält umfangreiches didaktisches Begleitmaterial, erstellt von www.paedigi.de.vu.

Inklusive einer englischen Filmfassung.

Schutzgebühr: EUR 5,00
(inkl. Versandkosten)