Interviews mit verfolgten Frauen

Interviewreihe "Unschuldig verurteilt" mit weiblichen politischen Gefangenen in der SBZ

Zwischen 1945 und 1955 wurden zahlreiche Frauen von Sowjetischen Militärtribunalen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt, die sie in sowjetischen Speziallagern in der SBZ und ab 1950 in den Zuchthäusern der DDR verbüßen mussten. In einem groß angelegten Interviewprojekt porträtiert Alexandra Pohlmeier 14 Frauen, die sich bereit erklärt haben, über die Gründe ihrer Verhaftung und Verurteilung und von den Erfahrungen, die sie in der Haft gemacht haben, zu berichten. Alle Frauen sind heute als unschuldig Verurteilte rehabilitiert. Zu Wort kommen u.a. Margot Jann, Magda Unger, Anneliese Gabel und Annelore Schwarzburg.

Das Interviewprojekt "Unschuldig verurteilt" wird im Rahmen der Projektförderung durch die Bundesstiftung Aufarbeitung finanziell unterstützt. Wir zeigen Ihnen diese Videos an dieser Stelle mit freundlicher Genehmigung der Zeitzeuginnen und Alexandra Pohlmeier.

Von Sachsenhausen nach Hoheneck

Im folgenden Kurzfilm berichten die Frauen über den Transport ins Frauengefängnis Hoheneck/Stollberg und ihre Erfahrungen in der Haft.

Unschuldig verurteilt

In den folgenden Ausschnitten berichten die Frauen über die Umstände ihrer Verhaftungen. die Rehabilitierungen nach der menschenunwürdigen Zeit im Gefängnis sowie über die seelischen und körperlichen Folgen der Haft.

Rehabilitierung

In diesem Video sprechen die Frauen über die Rehabilitierungen nach der menschenunwürdigen Zeit im Gefängnis.

Folgen der Haft

Hier schildern die Frauen die seelischen und körperlichen Folgen der Haft.

Interviewreihe: Weibliche politische Gefangene in der DDR zwischen 1955-1972

Alexandra Pohlmeier setzte mit dieser Reihe ihre Interviews mit in der SBZ/DDR verfolgten Frauen fort und beleuchtet Schicksale von Frauen, die zwischen 1955 und 1972 in der DDR aus politischen Gründen inhaftiert wurden. Die hier vorgestellten Ausschnitte geben Einblicke in Konflikte mit der staatlichen Erziehung, die zu Fluchtversuchen und staatlichen Repressionen führten sowie die Folgen und Nachwirkungen der politischen Haft.

Das Interviewprojekt wird im Rahmen der Projektförderung durch die Bundesstiftung Aufarbeitung finanziell unterstützt. Wir zeigen Ihnen diese Videos an dieser Stelle mit freundlicher Genehmigung der Zeitzeuginnen und Alexandra Pohlmeier.

Zu Wort kommen die Zeitzeuginnen Jutta Sacher-Kolmar, Erika Northoff, Marianne Rüdiger, Renate Sternheimer und Renate Werwigk-Schneider.