Ausgabe 2018

Inhalt

DIE STALINISIERUNG DER KOMMUNISTISCHEN PARTEIEN IN DEN 1920er-JAHREN
MECHANISMEN. PROTAGONISTEN. WIDERSACHER

  • Tobias Grill: For “Red October”, against the Bolsheviks: Isaac Steinbergʼs struggle for a socialism with a human face (Für den »Roten Oktober«, gegen die Bolschewiki: Isaac Steinbergs Kampf für einen Sozialismus mit menschlichem Antlitz)
    Abstract/Über den Autor

  • Volker Stalmann: Party chairman for three months: Ernst Däumig (1866–1922) and the council system (Parteivorsitzender für drei Monate: Ernst Däumig (1866–1922) und das Rätesystem)
    Abstract/Über den Autor

  • Timo Leimbach: Parliamentary Integration versus Stalinization? The KPD-faction in the parliament of Thuringia 1920–1932 (Parlamentarische Integration versus Stalinisierung? Die KPD-Fraktion im Landtag von Thüringen 1920–1932)
    Abstract/Über den Autor

  • Gabriella Hauch: “It is necessary to speak clearly and frankly.” Josef Strasser (1870–1935): a democratic communist in Austria (»Es ist notwendig, dass klar und offen gesprochen wird.« Josef Strasser (1870–1935), ein demokratischer Kommunist in Österreich)
    Abstract/Über die Autorin

  • Peter Kaiser: The secretary general of the Komsomol: Alexandr Kosarev as patron of the Soviet football (Der Generalsekretär des Komsomol Aleksandr Kosarev als Förderer des sowjetischen Fußballs)
    Abstract/Über den Autor

  • Jochen Krüger: The Party Control Committee and De-Stalinization. On the normalization of the Communist Party’s political culture after 1953 (Das Parteikontrollkomitee und die Entstalinisierung. Zur Normalisierung der politischen Kultur der KPdSU ab 1953)
    Abstract/Über den Autor

  • Christoph Jünke: Leo Kofler’s ideological critique of Stalinism and its origins in the early GDR (Leo Koflers Ideologiekritik des Stalinismus und ihre Ursprünge in der frühen DDR)
    Abstract/Über den Autor

  • Jakub Szumski: Alone against the Party. Zbigniew Iwanów – the rebel in the Polish United Worker’s Party 1980/1981 (Allein gegen die Partei. Zbigniew Iwanów – der Rebell in der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei 1980/81)
    Abstract/Über den Autor


IN MEMORIAM HERMANN WEBER (1928–2014)

  • Marcel Bois: Hermann Weber and the Stalinization of German communism: a history of its scholarly impact (Hermann Weber und die Stalinisierung des deutschen Kommunismus. Eine Rezeptionsgeschichte)
    Abstract/Über den Autor

  • Marcus Schönewald: Democratic beginnings? The early KPD and the false premise of the Stalinization thesis (Demokratische Anfänge? Die frühe KPD und die falsche Prämisse der Stalinisierungsthese)
    Abstract/Über den Autor

  • Thomas Drerup: A report on the acquisition of the estate of Professor Dr Dr h.c. Hermann Weber by the Federal Foundation for the Study of the Communist Dictatorship in Eastern Germany (Die Archivierung zweiter Ordnung. Werkstattbericht zur Übernahme und Erschließung des Nachlasses von Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Weber ins Archiv der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
    Abstract/Über den Autor


MISZELLE

  • Zhanna Popova: From Revolutionary Camps to the Soviet Gulag: paths to the Soviet penal system (Von den revolutionären Lagern zum sowjetischen GULag: Entwicklungspfade des sowjetischen Strafsystems)
    Abstract/Über die Autorin

Herausgeber und Beiräte

Das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung wird herausgegeben von Ulrich Mählert • Jörg Baberowski • Bernhard H. Bayerlein • Bernd Faulenbach • Ehrhart Neubert • Peter Steinbach • Stefan Troebst • Manfred Wilke im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates: Thomas Wegener Friis (Odense) • Stefan Karner (Graz) • Mark Kramer (Cambridge, MA) • Norman LaPorte (Pontypridd) • Krzysztof Ruchniewicz (Wrocław) • Brigitte Studer (Bern) • Krisztián Ungváry (Budapest) • Alexander Vatlin (Moskau)

Das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung wurde 1993 von Hermann Weber (†) als internationales Forum der Erforschung des Kommunismus als europäisches und globales Phänomen gegründet. In seinen Aufsätzen, Forschungsberichten, Dokumentationen und Rezensionen informiert das JHK über neue Ergebnisse der internationalen Kommunismusforschung. Die für Historiker unverzichtbaren Studien, Dokumente und Rezensionen sprechen zunehmend Leser außerhalb der Wissenschaft an. Bestandteil des Jahrbuches war von 1993 bis 2014 der Internationale Newsletter der Kommunismusforschung. Seit 2004 wird das Jahrbuch im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegeben.

KONTAKT
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Redaktion JHK
Kronenstraße 5
10117 Berlin

Tel.: + 49 (030) / 31 98 95 - 309
Fax: + 49 (030) / 31 98 95 - 224
E-Mail: jhk(at)bundesstiftung-aufarbeitung.de

Die JHK-Ausgaben 1993 bis 1999 sind leider nicht mehr lieferbar und nur noch antiquarisch erhältlich. Die Ausgaben 2000/01 bis 2013 (je 38,- €) sowie die Ausgaben 2014 bis 2018 (jeweils 29,- €) können direkt über den Metropol Verlag, Berlin (www.metropol-verlag.de) bezogen werden.