Johannes Oschlies

Kurzbiographie

Johannes Oschlies, geb. u. aufgewachsen in Berlin. Studium der Politikwissenschaft und der Friedens- und Konfliktforschung am Otto-Suhr-Institut der FU-Berlin u. Universität Magdeburg. Studienaufenthalte in Peru, Ecuador u. Georgien. Freie Mitarbeit für Gedenkstätte Moritzplatz in Magdeburg u. ZDF. Seit Juli 2008 Doktorand am Institut für Politikwissenschaft in Tartu/Estland und Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung im Programm „Aufbruch 1989“.

E-Mail an Johannes.Oschlies@ut.ee

Kurzbeschreibung der Dissertation

„Normative Perceptions of Democracy in Germany and Estonia“

Welche Vorstellungen von Demokratie haben Bürger und politische Eliten nach 1989 entwickelt? Wie ähnlich bzw. unterschiedlich sind sich diese Vorstellungen und welche Einflüsse spielen dabei eine Rolle? Getestet werden soll in erster Linie die mögliche Wirkung sozialer Faktoren. Mit den Fallbeispielen Estland und Ostdeutschland werden dazu zwei postkommunistische Regionen mit sehr unterschiedlicher Wirtschafts- und Sozialpolitik untersucht (traditioneller Sozialstaat westlicher Prägung bzw. wirtschaftsliberales Modell mit geringer sozialstaatlicher Priorität). Die Untersuchung trägt explorativen Charakter und versucht einen erklärenden Beitrag zur gegenwärtigen Debatte um Politikverdruss und Demokratiedistanz zu liefern.