Historischer Kalender

10. Juli

10.7.1934

Die sowjetische Geheimpolizei GPU wird in Volkskommissariat für innere Angelegenheiten (NKWD) umbenannt.

10.7.1946

Alliierter Kontrollrat beschließt den Einsatz von Frauen bei der Trümmerbeseitigung – in Berlin helfen 60.000 „Trümmerfrauen“ beim Wiederaufbau der Stadt

10.7.1953

Amtsenthebung des sowjetischen Innenministers Berija, der unter Stalin für Massenmorde und Repressalien verantwortlich war; Parteiausschluss und Anklageerhebung als Staatsfeind bekanntgegeben, er wird später erschossen.

10.7.1956

Das Ministerium für Staatssicherheit erklärt, dass in der DDR »Agenten« festgenommen worden seien, die mit den »Provokationen in Poznan« zu tun gehabt hätten.

10.7.1958

Auf dem V. Parteitag der SED veröffentlicht Walter Ulbricht die „10 Gebote für den neuen sozialistischen Menschen“

10.7.1961

In einem offenen Brief protestiert der Berliner Propst Heinrich Grüber gegen das Verbot des Kirchentages, der nun nur in West-Berlin stattfinden kann

10.7.1968

Die Pläne zur Invasion der CSSR werden konkret: DDR-Verteidigungsminister Hoffmann erteilt die Zustimmung zur Teilnahme der NVA an weiteren Militärübungen des Warschauer Paktes an der tschechoslowakischen Grenze.

10.7.1972

Die katholische Deutsche Bischofskonferenz warnt davor, die unterdrückten Gläubigen in den Ostblockstaaten zu vergessen

10.7.1976

33 Bürger aus Riesa fordern von Honecker die Achtung der Menschenrechte

10.7.1989

Streiks in sowjetischen Kohlerevieren für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen

10.7.1989

Präsident Bush sagt in seiner Rede vor dem neu gewählten polnischen Parlament: »Der Kalte Krieg begann in Polen, und heute kann das polnische Volk zur Überwindung der Teilung Europas beitragen.«

10.7.1990

Die westlichen Industrienationen äußern sich bei einem Treffen im texanischen Houston zustimmend zur Vereinigung Deutschlands und zur politischen und wirtschaftlichen Umgestaltung des mittleren und östlichen Europas