Historischer Kalender

11. Februar

11.2.1922

Die Tscheka wird zur Staatlichen Politischen Abteilung (GPU) umgewandelt, der neuen sowjetischen Geheimpolizei.

11.2.1925

Ermordung des Vorsitzenden des bulgarischen Journalistenverbandes, Nicolas Milew, durch Kommunisten.

11.2.1953

US-Präsident Eisenhower lehnt das Gnadengesuch des wegen Atomspionage für die Sowjetunion zum Tode verurteilten Ehepaars Rosenberg ab

11.2.1956

In Moskau erklären die britischen Doppelagenten Burgess und MacLean vor der Presse, sie seien 1951 in die UdSSR geflüchtet, »um für ein besseres Verständnis zwischen der Sowjetunion und dem Westen zu arbeiten«.

11.2.1961

Immer mehr Studierende aus Afrika und Asien werden von der SED zum Studium in die DDR eingeladen, berichtet »Der Tagesspiegel«

11.2.1972

Umbenennung des »Deutschen Fernsehfunks« in »Fernsehen der DDR«

11.2.1986

Der sowjetische Dissident Anatolij Schtscharanskij wird an der Glienicker Brücke in Berlin gegen im Westen einsitzende „Kundschafter“ ausgetauscht und wandert als Natan Scharansky nach Israel aus

11.2.1988

Sowjetunion setzt nach schweren Unruhen in Berg-Karabach Truppen ein

11.2.1989

Die Ungarische Staatspartei beschließt ihr Machtmonopol aufzugeben, zum Mehrparteiensystem überzugehen und den Stacheldraht zu Österreich durch eine normale Grenzsicherung zu ersetzen

11.2.1989

Das Zentralkomitee der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei beschließt ihr Machtmonopol aufzugeben und zum Mehrparteiensystem überzugehen.

11.2.1990

Die sowjetische Regierung erklärt sich laut »TASS« bereit, alle Truppen von fremden Territorien in Europa bis 1995/96 abzuziehen und die dortigen Militärstützpunkte bis zum Jahr 2000 zu beseitigen

11.2.1990

In Ost-Berlin feiern Filme Premiere, die 25 Jahre zuvor von der SED verboten worden waren, darunter »Die Spur der Steine«