Historischer Kalender

11. Juli

11.7.1953

Der Militärkommandant in Ost-Berlin, Generalmajor Dibrowa, hebt den am 17. Juni verhängten Ausnahmezustand auf

11.7.1956

Die DDR-Regierung richtet anlässlich der Verabschiedung des Wehrpflichtgesetzes in der Bundesrepublik einen Aufruf an die westdeutschen Jugendlichen, »sich der Bonner Militärdiktatur zu entziehen«.

11.7.1960

Mit dem Erlass der neuen Verfassung wird die Tschechoslowakische Republik (CSR) in Tschechoslowakische Sozialistische Republik (CSSR) umbenannt und der kommunistische Führungsanspruch festgeschrieben.

11.7.1961

SED-Politbüro berät über Rückstände in der Milchlieferung. Der offene Brief Grübers soll ignoriert werden

11.7.1963

Egon Bahr prägt in Tutzing die Formel „Wandel durch Annäherung“, die später die Basis für die Neue Ostpolitik der Bundesrepublik wird

11.7.1968

Bei einem Explosionsunglück im Elektrochemischen Kombinat Bitterfeld sterben 42 Menschen, 270 werden verletzt.

11.7.1972

Die Bundesregierung teilt mit, sich in Kürze mit dem Vorschlag Finnlands zur Herstellung diplomatischer Beziehungen zu den beiden deutschen Staaten zu befassen

11.7.1984

DDR-Verteidigungsminister Heinz Hoffmann besucht auf Rügen eine Einheit Bausoldaten und würdigt deren Arbeitsleistung

11.7.1989

Besuch von US-Präsident Bush in Ungarn weckt Hoffnung auf Wirtschaftshilfe und »ideelle Aufwertung«

11.7.1989

Präsident Bush legt in Begleitung von Lech Walesa in Danzig einen Kranz vor dem Denkmal für die Opfer des Arbeiteraufstandes 1970 nieder

11.7.1990

DDR-Innenminister Diestel bestätigt, dass die DDR neben RAF- auch palästinensischen Terroristen ein Versteck vor internationalen Strafbefehlen bot

11.7.1990

In den großen Kohlerevieren der Sowjetunion beteiligen sich Hunderttausende Bergarbeiter an einem Warnstreik. Sie fordern bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie den Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Ryschkow