Historischer Kalender

11. September

11.9.1947

Drei sozialdemokratische Minister der Tschechoslowakei knapp einem Sprengstoffattentat entkommen

11.9.1953

Wegen Inanspruchnahme der Lebensmittelhilfsaktion in West-Berlin werden fünf Arbeiter aus dem Werk 7. Oktober in Zwickau entlassen

11.9.1956

Der polnische KP-Chef Ochab fordert die sowjetische Regierung auf, ihre »Berater« in der polnischen Armee und im Sicherheitsdienst zu entlassen.

11.9.1961

Bundesregierung stellt West-Berlin 500 Millionen DM zur Verfügung, um Folgen des Mauerbaus zu mildern

11.9.1968

»Neues Deutschland« fährt Kampagne gegen Intellektuelle der CSSR, die die »Vorreiter der Konterrevolution« gewesen sein sollen. Nach deren »Machtergreifung« hätten sie »zum Mord an führenden Genossen« aufgerufen.

11.9.1972

Die XX. Olympischen Sommerspiele gehen zu Ende. Seit dem 26. August kämpften 10.169 Athleten aus 123 Staaten in 195 Disziplinen um 602 Medaillen. DDR und Bundesrepublik belegen Platz drei bzw. vier in der Länderwertung

11.9.1973

Putsch gegen den sozialistischen Präsidenten Chiles, Salvador Allende, mit General Augusto Pinochet an der Spitze. Allende begeht am Nachmittag des gleichen Tages Selbstmord.

11.9.1987

Initiative "Kirche von unten" in der DDR gegründet

11.9.1989

Um 0.00 Uhr öffnet Ungarn ohne Absprache mit der DDR-Regierung offiziell seine Grenzen nach Westen, in den ersten Stunden reisen bereits 12.000 DDR-Bürger aus

11.9.1990

DDR-Generalstaatsanwalt Seidel informiert in Berlin über den Antrag auf Rehabilitierung von Robert Havemann und Stefan Heym beim Obersten Gericht

11.9.1990

Bundesverteidigungsminister Gerhard Stoltenberg trifft mit seinem Amtskollegen in der DDR Rainer Eppelmann zusammen. Inhalt des Gesprächs sind die Übernahme von NVA-Soldaten in die Bundeswehr sowie Fragen einer zukünftigen gesamtdeutschen Armee

11.9.2008

Gedenktag für die Opfer des Stalinismus und Kommunismus in der Mongolei