Historischer Kalender

13. Dezember

13.12.1953

In Bonn wird der »Gesamtverband der Sowjetzonenflüchtlinge« gegründet, der die Interessen der DDR-Flüchtlinge vertreten soll. Ernst Eichelbaum wird zum ersten Vorsitzenden gewählt

13.12.1956

Die sowjetische Regierung gibt die Freilassung der während des Zweiten Weltkriegs festgenommenen und verurteilten Japaner bekannt.

13.12.1961

Im »Kollegium« des MfS fordert Erich Mielke weitere Maßnahmen gegen Kritiker in der DDR

13.12.1968

Auf dem ZK-Plenum der KPC wird der Parteiausschluss des stellvertretenden Ministerpräsidenten Ota Šik und weiterer ZK-Mitglieder verlangt, die das Manifest der »2000 Worte« unterzeichnet hatten.

13.12.1972

Annemarie Renger wird in der konstituierenden Sitzung des 7. Deutschen Bundestages als erste Frau zur Bundestagspräsidentin gewählt

13.12.1981

Auf Einladung des Schriftstellers Stephan Hermlin diskutieren etwa 100 Autoren aus Ost und West in Ost-Berlin über „Frieden in Europa“

13.12.1981

Für den Besuch von Bundeskanzler Helmut Schmidt in Güstrow werden Telefonleitungen blockiert, Wohnungen observiert und Bürgern Verhaltensregeln erteilt. Die abgeriegelte Innenstadt wird von zuverlässigen Kadern als Statisten besetzt

13.12.1981

In Polen wird das Kriegsrecht verhängt und die freie Gewerkschaft Solidarnosc verboten.

13.12.1989

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz beider deutscher sozialdemokratischer Parteien erklärt der SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel den Dialog mit der SED für beendet

13.12.1989

In Prag und Brünn bewachen Studenten rund um die Uhr die Hauptquartiere der Geheimpolizei, um eine Aktenvernichtung zu verhindern

13.12.1990

Nordrhein-Westfalen und Brandenburg vereinbaren die Entsendung von 100 Richtern, die beim Aufbau eines demokratischen Rechtswesens mithelfen sollen

13.12.1990

Angesichts anhaltender Demonstrationen in Albanien verspricht Partei- und Staatschef Ramiz Alia in einer Fernsehansprache die weitere Demokratisierung des Landes