Historischer Kalender

13. Februar

13.2.1953

Seit Oktober 1952 sind etwa 16.000 Bauern aus der DDR nach West-Berlin geflohen und haben rund 750.000 Morgen Land verlassen

13.2.1956

Zum Jahrestag der Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945 findet eine Kundgebung mit Volkskammerpräsident Johannes Dieckmann statt.

13.2.1958

MfS verhaftet Thomas Ammer und andere Initiatoren der Widerstandsgruppe „Eisenberger Kreis“

13.2.1961

West-Berliner Stadtkommandanten protestieren gegen das am Vortag verfügte Einreiseverbot für 40 westdeutsche Bischöfe zur Kirchensynode in Ost-Berlin

13.2.1972

Geglückte Flucht eines Unterfeldwebels der DDR-Grenztruppen und seiner Freundin nach Niedersachsen

13.2.1974

Die sowjetische Regierung weist den Schriftsteller Alexander Solschenizyn aus.

13.2.1982

6.000 Teilnehmer bei „Forum Frieden mit der Jugend“ in Dresden

13.2.1989

Bei Übergriffen der Sicherheitsorgane während einer Demonstration in Dresden verhindern Bürgerrechtler Verhaftungen

13.2.1989

In der DDR werden erstmals rassistische Angriffe auf Gastarbeiter öffentlich thematisiert. In Riesa wurde ein Mann verurteilt, der einen Arbeiter aus Mosambik aus einem fahrenden Zug geworfen hatte

13.2.1990

Die Außenminister beider deutscher Staaten und der einstigen Alliierten einigen sich in Ottawa auf die Durchführung der Zwei-plus-vier-Verhandlungen über die außenpolitischen Rahmenbedingungen der deutschen Vereinigung

13.2.1991

Die Leipziger Karl-Marx-Universität streicht „Karl Marx“ aus ihrem Namen