Historischer Kalender

14. Juni

14.6.1941

In einer Deportationswelle werden in Lettland rund 16.000 Menschen durch den NKWD in Gulags vor allem in Sibirien deportiert.

14.6.1947

„Deutsche Wirtschaftskommission“ (DWK) als erste zentrale Verwaltung der SBZ geschaffen

14.6.1953

Die DDR-Generalstaatsanwaltschaft berichtet von Haftentlassungen von über 4.000 Personen seit Anfang Juni, die u. a. »zum Schutze des Volkseigentums« mit bis zu drei Jahren Haft verurteilt wurden

14.6.1954

Gründung des "Kuratoriums unteilbares Deutschland, Volksbewegung für die Wiedervereinigung"

14.6.1956

Das ZK der Partei der Ungarischen Werktätigen (MDP) beschließt politische Maßnahmen gegen die wachsende Kritik an der politischen Führung Ungarns aus den Reihen von Künstlern und Wissenschaftlern.

14.6.1961

Der Bundestag fordert die Bundesregierung auf, gemeinsam mit den Verbündeten die Ostpolitik zu intensivieren

14.6.1963

Das Mauer-Museum am West-Berliner Kontrollpunkt Checkpoint Charlie wird eröffnet

14.6.1972

Der sowjetische Außenminister Gromyko bestätigt, dass Gespräche zwischen NATO- und Warschauer Pakt-Staaten über einen Truppenabbau getrennt von den Vorbereitungen für die KSZE abgehalten werden

14.6.1987

Nicht genehmigte Demonstration der Gruppe „Helsinki 86“ in Riga zum Gedenken an die Opfer der stalinistischen Deportationen

14.6.1989

Während des Deutschland-Besuchs Gorbatschows werden elf Verträge über die Verbesserung der Beziehungen und der Zusammenarbeit unterzeichnet

14.6.1989

In Lettland findet eine Gedenkfeier für die Opfer des 14. Juni 1941 statt. An diesem Tag waren 16.000 Letten von den Sowjets vor allem nach Sibirien verschleppt worden

14.6.1990

SPD stimmt der Verabschiedung des Staatsvertrages mit der DDR zu

14.6.1990

Bei Protesten gegen die rumänische Regierung unter Ion Iliescu kommt es in Bukarest zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten

14.6.2007

Gedenktag für die Opfer des Stalinismus in Lettland