Historischer Kalender

15. Februar

15.2.1950

Nationalrat der Nationalen Front (gebildet am 3. Februar) verabschiedet Programm

15.2.1950

Die Strafvollzugsanstalt Bautzen I, das „gelbe Elend“, wird von den sowjetischen Besatzern an die DDR-Justiz übergeben

15.2.1950

Erich Nehlhans in sowjetischem Krankenhaus gestorben. Der frühere Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Berlins wurde 1948 von den Sowjets zu 25 Jahren Arbeitslager verurteilt.

15.2.1953

Laut Berichten eines geflohenen SED-Funktionärs sollen in der DDR in Kürze neue Personalausweise eingeführt werden, die die Bewegungsfreiheit erheblich einschränken

15.2.1956

Auf dem XX. Parteitag verkündet Chruschtschow, Partei und Staat übten wieder eine gründliche Kontrolle der Staatssicherheitsorgane aus und kritisiert in diesem Zusammenhang den 1953 gestürzten Innenminister Beria.

15.2.1961

Hunderttausende Berliner bestaunen eine Sonnenfinsternis. Erst 1999 wird sich dieses Naturschauspiel in Deutschland wiederholen

15.2.1972

Die CSSR beschränkt die Waren-Ausfuhr, um die reibungslose Versorgung der eigenen Bevölkerung zu gewährleisten

15.2.1989

Der sowjetische Truppenabzug aus Afghanistan ist termingerecht abgeschlossen

15.2.1990

Der Oberste Sowjet Lettlands spricht sich für die Umwandlung der Sowjetrepublik in einen freien und unabhängigen lettischen Staat aus

15.2.1990

Erich Honecker übernimmt in einer im Fernsehen von Pfarrer Rainer Eppelmann verlesenen Erklärung die politische Verantwortung für die Krise in der DDR

15.2.1991

„Troika von Visegrád“ zwischen Polen, Ungarn und Tschechoslowakei gebildet, um untereinander abgestimmt Verhandlungen mit der EU voranzutreiben