Historischer Kalender

18. August

18.8.1944

Ernst Thälmann, bis zu seiner Verhaftung im Jahr 1933 Vorsitzender der KPD, wird im KZ Buchenwald erschossen.

18.8.1953

Aus einer von der SPD veröffentlichten Namensliste geht hervor, dass im Zusammenhang mit dem Volksaufstand mindestens 16 Todesurteile vollstreckt und 143 Personen zu Zuchthausstrafen verurteilt wurden

18.8.1956

Der Vorsitzende der CDU in der DDR, Otto Nuschke, beklagt das Verbot der KPD in der Bundesrepublik.

18.8.1961

An der Bernauer Straße in Ost-Berlin werden die Hauseingänge, die auf den West-Berliner Gehweg führen, zugenagelt und zugemauert

18.8.1968

Die Parteichefs aus Polen, der DDR, Ungarn und Bulgarien befürworten in Moskau einstimmig die sowjetische Entscheidung über die Invasion in die Tschechoslowakei.

18.8.1972

West-Berliner Besuchern wird in vielen Fällen die sofortige Einreise in die DDR und nach Ost-Berlin ohne die Glaubhaftmachung einer besonderen Dringlichkeit genehmigt

18.8.1976

Pfarrer Oskar Brüsewitz verbrennt sich aus Protest gegen die Kirchenfeindlichkeit der DDR

18.8.1980

Polnischer Parteichef Edward Gierek kündigt nach Streiks in Fernsehansprache Lohnerhöhungen an

18.8.1989

Die SED rechtfertigt im »Neuen Deutschland« die Niederschlagung des »Prager Frühlings« vor 21 Jahren.

18.8.1990

Sowjetischer Präsident Gorbatschow kündigt bei Manöverbesuch in Odessa wegen des »Endes des Kalten Krieges« weit reichende Reformen der Streitkräfte an

18.8.1990

Im ungarischen Sopron gedenken DDR-Ministerpräsident de Maizière, der ungarische Ministerpräsident Antall sowie Bundesarbeitsminister Blüm und der österreichische Außenminister Mock der Grenzöffnung nach Österreich vor einem Jahr