Historischer Kalender

18. September

18.9.1953

Die alliierten Westmächte bieten den Sowjets an, ab dem 30. September keine Interzonenpässe mehr zu verlangen, wenn sie dem Beispiel folgten

18.9.1956

In Karl-Marx-Stadt beginnt der Prozess gegen fünf Personen, denen vorgeworfen wird, Wirtschaftsspionage und »Sabotage« in der DDR betrieben zu haben.

18.9.1961

Ehemalige Grenzgänger können nur mit der Zustimmung der Ost-Berliner Behörden eingestellt werden

18.9.1968

DDR-Pfarrer verlesen im Gottesdienst einen Brief der Kirchenleitung an die Kirchen der CSSR, der sich gegen die Besetzung ausspricht.

18.9.1972

Das US-Repräsentantenhaus verabschiedet das mit 74,6 Millionen Dollar höchste Militärbudget seit dem Zweiten Weltkrieg

18.9.1973

Beide deutsche Staaten werden in die UNO aufgenommen

18.9.1980

Lech Walesa wird Vorsitzender der am Vortag gegründeten polnischen Gewerkschaft Solidarnosc.

18.9.1987

Ende des Olof-Palme-Friedensmarsches

18.9.1989

Prominente Rockmusiker und Liedermacher fordern in der Resolution »Die Zeit ist reif« den Dialog und die Unterstützung der oppositionellen Gruppen

18.9.1989

In Leipzig gehen im Anschluss an das Friedensgebet in der Nikolaikirche Hunderte Demonstranten auf die Straße. »Wir bleiben hier!« lauten die Sprechchöre und nicht mehr, wie in den Wochen zuvor: »Wir wollen raus!«

18.9.1990

West-Berliner Senat und Ost-Berliner Magistrat wollen die Stadt nach dem 3. Oktober bis zu den Gesamtberliner Wahlen am 2. Dezember gemeinsam regieren

18.9.1990

Eine Klage von acht Bundestagsabgeordneten der CDU/CSU gegen die im Einigungsvertrag völkerrechtlich verankerte polnische Westgrenze wird vom Verfassungsgericht in Karlsruhe abgewiesen