Historischer Kalender

19. Mai

19.5.1953

Die Rechtstellungs- und Eingliederungsfragen von Vertriebenen und Flüchtlingen werden künftig durch das Bundesvertriebenengesetz geklärt

19.5.1956

Zum Abschluss der französisch-sowjetischen Verhandlungen erklärt der französische Ministerpräsident Guy Mollet, dass eine Überbrückung der unterschiedlichen Positionen beider Länder unmöglich gewesen sei.

19.5.1961

Der sowjetische Botschafter in Ost-Berlin informiert Außenminister Gromyko über das Bestreben der SED, die Sektorengrenze in Berlin zu schließen

19.5.1964

Verbot der oppositionellen jugoslawischen Zeitschrift „Perspektiven“

19.5.1972

Der Deutsche Bundesrat stimmt den Ostverträgen zu. Damit ist die Ratifizierungsprozedur endgültig abgeschlossen

19.5.1973

Unter dem Schutz der evangelischen Kirche werden die „Königswalder Friedensseminare“ gegründet

19.5.1989

Die polnische Presse zeigt sich besorgt über antisowjetische Demonstrationen in Krakau, an denen sich auch die nationalistische »Konföderation Unabhängiges Polen« beteiligte

19.5.1989

Über 250 DDR-Bürgerrechler erheben in einem Schreiben an den Nationalrat der Nationalen Front Einspruch gegen die Gültigkeit der Kommunalwahlen vom 7. Mai 1989.

19.5.1990

Das 1951 vollstreckte Todesurteil gegen den Rostocker Studenten und LDPD-Funktionär Arno Esch wird in der UdSSR wieder aufgehoben und Esch rehabilitiert

19.5.1990

Die SPD lehnt den Staatsvertrag mit der DDR ab. Kanzlerkandidat Oskar Lafontaine fürchtet den Zusammenbruch der DDR-Wirtschaft und dramatische soziale Folgen