Historischer Kalender

21. November

21.11.1949

Die Frankfurter Allee in Berlin wird in „Stalinallee“ umbenannt.

21.11.1953

Die DDR schafft zum 25. November die Interzonenpässe ab: Einreisende aus der Bundesrepublik benötigen dann nur noch eine Aufenthaltsgenehmigung, DDR-Bürger können die Grenze mit Personalbescheinigungen passieren

21.11.1956

Janos Kadar versichert der jugoslawischen Regierung, dass Imre Nagy und seine Mitarbeiter bei einer Auslieferung keine Bestrafung zu befürchten hätten.

21.11.1961

Am zweiten Tag der Gespräche zwischen Kennedy und Adenauer in Washington geht es um die Berliner Mauer

21.11.1968

Zur »ideologischen, politischen und organisatorischen« Festigung der DDR-Journalisten will der Verband der deutschen Journalisten (VdJ) sämtliche Mitgliedsbücher einziehen und sie nach Prüfung gegen neue umtauschen.

21.11.1972

Die DDR wird als 131. Mitglied in die UNESCO aufgenommen

21.11.1988

Arbeitsniederlegungen in Leuna aus Protest gegen das „Sputnik“-Verbot

21.11.1989

Tschechoslowakischer Regierungschef Adamec kündigt an, Demonstrationen nicht zu unterdrücken oder das Standrecht zu verhängen

21.11.1989

Die Berliner Senatorinnen schreiben den Frauen in der DDR ihre Sorge, der Gang der Ereignisse könne ohne Eingreifen der Frauen »zum wiederholten Mal in der Sackgasse der Männergeschichte« landen

21.11.1990

Die 34 KSZE-Staaten verabschieden die »Charta von Paris für ein neues Europa« und besiegeln damit das Ende des Kalten Krieges

21.11.2004

Wahlfälschungen bei der Stichwahl zur Präsidentschaft in der Ukraine lösen die „Orange Revolution“ unter Oppositionsführer Viktor Juschtschenko aus