Historischer Kalender

22. Juni

22.6.1941

„Unternehmen Barbarossa“ beginnt: Das nationalsozialistische Deutschland überfällt die Sowjetunion.

22.6.1953

Der West-Berliner Senat beschließt die Umbenennung der zwischen der Siegessäule und dem Brandenburger Tor verlaufenden bisherigen »Charlottenburger Chaussee« in »Straße des 17. Juni«

22.6.1956

In Moskau treffen sich die Führer der Staaten des Warschauer Pakts, um über eine Wiederaufnahme und Normalisierung der Beziehungen zu Jugoslawien zu beraten.

22.6.1961

Als Antwort auf Chruschtschows Rede stellen die USA die Rechtmäßigkeit der westalliierten Präsenz in Berlin heraus

22.6.1972

Der sowjetische Astrophysiker Juri Melnik wird in Leningrad wegen »antisowjetischer Propaganda und Agitation« zu drei Jahren Arbeitslager verurteilt

22.6.1974

1:0 Sieg der DDR-Fußballnationalmannschaft gegen die bundesdeutsche Auswahl bei der WM in Hamburg

22.6.1989

Bürgerrechtler protestieren vor der chinesischen Botschaft in Ost-Berlin gegen das Massaker auf dem „Platz des Himmlischen Friedens“ in Peking

22.6.1989

Nach westlichen Interventionen darf Martin Notev, der trotz geglückter Flucht gewaltsam in die DDR zurückgeholt worden war, in die Bundesrepublik ausreisen

22.6.1989

Die Bundesrepublik fordert zum Abschluss der KSZE-Menschenrechtskonferenz in Paris Rumänien auf, den Eisernen Vorhang zu Ungarn wieder zu entfernen

22.6.1990

Zweites Außenministertreffen bei Zwei-plus-Vier-Gesprächen in Berlin

22.6.1990

Der alliierte Kontrollpunkt »Checkpoint Charlie« in Berlin wird feierlich abgebaut