Historischer Kalender

25. Februar

25.2.1948

Februarumsturz in der Tschechoslowakei: Unter massivem Druck der Kommunisten nimmt Staatspräsident Beneš den Rücktritt der nichtkommunistischen Kabinettsmitglieder an. Damit erfolgt die Machübernahme der Kommunisten.

25.2.1953

Angesichts der steigenden Flüchtlingszahlen warnt die Evangelische Kirche die DDR-Führung vor einer Katastrophe. Die Massenflucht sei Folge des zunehmenden Drucks auf Privatunternehmen und der Zwangskollektivierungen

25.2.1956

Zum Ende des XX. Parteitages werden die elf bisherigen Mitglieder des Präsidiums wieder in das Zentralkomitee gewählt und damit die Führung der Sowjetunion beibehalten.

25.2.1958

3. SED-Hochschulkonferenz statuiert Kontrolle der Gremien durch SED- bzw. FDJ-Funktionäre

25.2.1961

»Der Tagesspiegel« meldet Entführung eines DDR-Flüchtlings aus West-Berlin. Die Frau befinde sich im Ostteil der Stadt in Haft

25.2.1972

In einer Rede vor Bundeswehrangehörigen versichert Bundeskanzler Willy Brandt, dass nach Ratifizierung der Ostverträge die militärische Sicherheit nicht vernachlässigt werde

25.2.1986

Auf dem XXVII. Parteitag der KPdSU verkündet Michail Gorbatschow die Einführung von "Glasnost" und leitet damit offenere Haltung zur Rede-, Meinungs- und Pressefreiheit in der Sowjetunion ein.

25.2.1988

Der Abzug der sowjetischen Mittelstrecken aus der DDR beginnt

25.2.1989

Der polnische Regierungschef Mieczyslaw Rakowski besucht zwei Stücke des inhaftierten Dramatikers Václav Havel. Er verlässt den Saal, als ein Oppositioneller auf der Bühne Havels Freilassung fordert

25.2.1989

Honecker bestreitet die Existenz eines Schießbefehls an den DDR-Grenzen

25.2.1990

Die britische Premierministerin Margaret Thatcher äußert sich scharf gegen eine übereilte Vereinigung der beiden deutschen Staaten

25.2.2008

Gedenktag für die Opfer des Kommunismus in Ungarn