Historischer Kalender

26. Juni

26.6.1949

Mit der Verschleppung des Bischofs Marton Aron von Siebenbürgen gibt es keinen einzigen rumänischen Bischof mehr in Freiheit.

26.6.1950

In Jugoslawien gehen die Betriebe von staatlicher Verwaltung in die von Arbeiterräten über

26.6.1951

Bundesregierung verbietet Tätigkeit der SED-Jugendorganisation FDJ in der Bundesrepublik Deutschland

26.6.1953

Lawrentij P. Berija, Leiter des sowjetischen Geheimdienstes und Innenminister, wird in Moskau verhaftet

26.6.1956

Die polnische Botschaft in Ost-Berlin gibt bekannt, dass deutsche Vertriebene unter bestimmten Umständen zurückkehren dürften.

26.6.1961

Bei seinem Besuch in der Bundesrepublik fordert NATO-Generalsekretär Dirk Stikker die Geschlossenheit der Westmächte in der Berlin-Frage

26.6.1963

US-Präsident John F. Kennedy wird für sein Bekenntnis „Ich bin ein Berliner“ in West-Berlin begeistert gefeiert

26.6.1972

Einem 36-jährigen Arbeiter glückt die Flucht durch die verminten Grenzbefestigungsanlagen nach Niedersachsen; zwei andere DDR-Bürger fliehen über Österreich nach Bayern

26.6.1975

Geburtsstunde des Begriffes Eurokommunismus: Veröffentlichung des Beitrags "Breschnews Fähigkeiten" des jugoslawischen Journalisten Frane Barbieri in der Mailänder Zeitung "Il Gionale nuovo".

26.6.1981

Letztes Todesurteil in der DDR gegen MfS-Hauptmann Werner Teske wegen Fluchtvorbereitung in den Westen vollstreckt

26.6.1989

Sven Kulow wird nach dem Friedensgebet in Leipzig verhaftet, zusammengeschlagen und bis zur Amnestie im Oktober inhaftiert

26.6.1989

Bei einer Begegnung an der polnisch-tschechischen Grenze vereinbaren Vertreter von Solidarnosc und der Charta 77 eine engere politische Zusammenarbeit

26.6.1990

In Bonn beginnen die Verhandlungen über einen Einigungsvertrag zwischen beiden deutschen Staaten

26.6.1990

Das serbische Parlament verabschiedet ein Gesetz, das die Autonomie der Provinz Kosovo praktisch aufhebt. Der Grund waren die anhaltenden Spannungen in der mehrheitlich von Albanern bewohnten Region