Historischer Kalender

26. August

26.8.1953

Am Abend vor dem Beginn der zweiten Lebensmittelhilfsaktion verbieten die DDR-Behörden auf allen Bahnhöfen den Verkauf von Fahrkarten in den Westen

26.8.1956

Zum Verbot der KPD erklärt das ZK der SED in »Neues Deutschland«, die Bundesregierung habe damit »ein schweres Attentat gegen (...) Frieden und Verständigung begangen«.

26.8.1961

West-Berliner Stadtkommandanten lassen die von DDR-Behörden auf Reichsbahngelände eingerichteten Passierscheinbüros schließen. Damit kommt der innerstädtische Besuchsverkehr fast gänzlich zum Erliegen

26.8.1968

Die »Verhandlungen« zwischen der nach Moskau gebrachten Führung der CSSR und der UdSSR enden mit Unterzeichnung des »Moskauer Protokolls«, in dem die Besetzung der Tschechoslowakei »akzeptiert« wird.

26.8.1972

Vor 80.000 Zuschauern und Mannschaften aus 123 Staaten eröffnet Bundespräsident Heinemann in München die XX. Olympischen Sommerspiele

26.8.1977

Schriftsteller Jürgen Fuchs sowie die Musiker Christian Kunert und Gerulf Pannach aus der DDR ausgewiesen

26.8.1989

Markus Meckel und Martin Gutzeit stellen die Initiative zur Gründung der SDP öffentlich vor

26.8.1989

Das Zentralkomitee der KPdSU kritisiert und warnt die Unabhängigkeitsbewegungen der baltischen Republiken im sowjetischen Fernsehen.

26.8.1990

Antikommunistische Demonstranten stecken in Sofia die Parteizentrale der bulgarischen Sozialisten in Brand. Sie hatten die Entfernung des Sowjetsterns und anderer kommunistischer Symbole in der Stadt gefordert

26.8.1992

Die Ministerpräsidenten Tschechiens und der Slowakei, Vaclav Klaus und Vladimir Meciar, einigen sich auf eine Teilung der Tschechoslowakei