Historischer Kalender

27. März

27.3.1952

Papst lobt in einem Brief die rumänischen Katholiken für ihre Standhaftigkeit trotz der Unterdrückung und versichert die Solidarität der katholischen Kirche

27.3.1953

Das Luxemburger Abkommen tritt in Kraft. Danach sichert die Bundesrepublik den jüdischen Opfern des Nationalsozialismus Wiedergutmachungszahlungen zu

27.3.1955

Erste Jugendweihen; Gelöbnis der Jugendlichen auf die DDR, den Sozialismus und die Freundschaft mit der Sowjetunion

27.3.1956

Der ungarische KP-Chef Mátyás Rákosi gesteht die Unrechtmäßigkeit des Schauprozesses gegen den früheren Außenminister László Rajk ein, der 1949 zum Tode verurteilt worden war.

27.3.1961

In der Bundesrepublik herrscht Arbeitskräftemangel. Die Bundesregierung startet die Anwerbung von Gastarbeitern

27.3.1972

Drama an der tschechoslowakisch-bayerischen Grenze: Vierköpfige Familie wird bei Flucht getrennt. Vater und Sohn erreichen die Bundesrepublik, Mutter und Tochter werden festgenommen

27.3.1981

Größter Streik in einem kommunistischen Land: Zehn Millionen Polen legen aus Protest gegen die Verfolgung von Gewerkschaftern und für Reformen die Arbeit nieder.

27.3.1989

Unter dem Motto »Europa ohne fremde Armeen« organisiert die Gruppe »Frieden und Freiheit« in Szczecin einen der ersten Ostermärsche in Polen

27.3.1989

Rolf Henrich wird wegen seines im Rowohlt-Verlag erschienenen Buches »Der vormundschaftliche Staat« aus der SED ausgeschlossen und darf seinen Beruf als Rechtsanwalt nicht weiter ausüben

27.3.1990

In Litauen geht die sowjetische Armee erstmals mit Gewalt gegen Deserteure aus der Armee vor und besetzt in Vilnius das Zentralkomitee der unabhängigen Kommunisten

27.3.1990

Bundeskanzler Kohl mahnt die DDR im Zuge der Diskussion um die Tätigkeit von DDR-Bürgern für die Stasi zur inneren Aussöhnung