Historischer Kalender

28. Februar

28.2.1950

Internationaler Gerichtshof in Den Haag beginnt Verhandlung über Menschenrechtsverletzungen in Bulgarien, Ungarn und Rumänien

28.2.1953

In Prag wird in Anwesenheit von Ministerpräsident Zapotocky der erste Quaderstein für das mit 25 Metern weltgrößte Stalin-Denkmal auf den bereits fertiggestellten Sockel gelegt

28.2.1956

Der »Manchester Guardian« erregt mit einer Schätzung Aufsehen, wonach die USA über Vorräte zur Herstellung von 32.500 Atombomben verfügten, die UdSSR dagegen nur 10.000 herstellen könnten.

28.2.1958

3. Hochschulkonferenz der SED statuiert Kontrolle der Hochschulgremien durch SED- bzw. FDJ-Funktionäre.

28.2.1961

In Paris verteilen die NATO-Mitgliedstaaten die Bündniskosten neu. Die Bundesrepublik erhöht ihren Anteil von 13,7 auf 20%

28.2.1972

Nach einer Modifizierung der Dienstanweisung dürfen sowjetische Grenztruppen Personen im Grenzgebiet der UdSSR ohne besonderen Ausweis bis zu zehn Tage in Haft nehmen

28.2.1986

Auf einem Treffen kirchlicher Basisgruppen in Stendal beschließt die Initiative Frieden und Menschenrechte die Herausgabe der ersten politischen Untergrundzeitschrift, die 1987 als "Grenzfall" erscheint

28.2.1988

Dem epd-Korrespondenten Hans-Jürgen Röder wird die Teilnahme am Treffen kirchlicher Umwelt-, Friedens- und Dritte-Welt-Gruppen in Cottbus untersagt

28.2.1989

In Halle protestieren 40 Personen mit einem Schweigemarsch gegen Schüsse auf Flüchtlinge an der Berliner Mauer

28.2.1989

In Bonn wird bestätigt, dass der Generaldirektor der Staatlichen Porzellanmanufaktur in Meißen, Reinhold Fichte, nach der Frankfurter Frühjahrsmesse nicht in die DDR zurückkehrt. Er war Kandidat für das ZK der SED

28.2.1990

Das sowjetische Parlament beschließt ein Gesetz, das Grund und Boden zum Eigentum derjenigen Völker erklärt, die auf ihm leben. Der Grundbesitz wird fortan von den örtlichen Sowjets verwaltet

28.2.1990

Beim Politischen Aschermittwoch verteidigen alle bundesdeutschen Parteien ihre unterschiedlichen Konzepte zur künftigen Deutschlandpolitik