Historischer Kalender

28. Juli

28.7.1953

Am zweiten Tag der westdeutschen Hilfsaktion warten um acht Uhr bereits über 2.000 DDR-Bürger und Ost-Berliner auf die Verteilung von Lebensmittelspenden

28.7.1956

Die USA sichern Großbritannien und Frankreich Unterstützung in der Frage des Suezkanals zu, lehnen militärische Repressalien und scharfe Sanktionen gegen Ägypten jedoch ab.

28.7.1961

SED-Politbüro will möglichst viele Züge an Berlin vorbeileiten und unter 25-Jährigen die Fahrt nach West-Berlin untersagen, um Flüchtlingswelle einzudämmen

28.7.1965

Flucht einer Familie auf einem 100 Meter langen Stahlseil vom „Haus der Ministerien“ über die Mauer nach West-Berlin

28.7.1968

Das Politbüro der KPdSU übermittelt eine »streng geheime« Analyse der Lage in der CSSR an das SED-Politbüro, in der diese erstmals »als ernst« einschätzt wird.

28.7.1972

Laut »Der Tagesspiegel« sind seit Beginn der politischen Prozesse am 17. Juli in der CSSR bereits 28 Oppositionelle zu Haftstrafen bis zu sechs Jahren verurteilt worden.

28.7.1984

Hunderte Menschen protestieren in Berlin gegen die für den Bau des Ernst-Thälmann-Viertels angeordnete Sprengung des Gasometers

28.7.1989

Am einstigen »Eisernen Vorhang« zwischen Ungarn und Österreich sind 117 der vormals 260 Kilometer elektrischer Signalanlagen abgebaut

28.7.1990

Die ostdeutsche Berliner Bischofskonferenz kündigt Beitritt zur Deutschen Bischofskonferenz an

28.7.1990

Die DDR-Tageszeitung »Der Morgen« berichtet, dass 24 Volkskammerabgeordnete der CDU als Informanten von der Stasi geführt wurden. Staatssekretär Günther Krause lädt die Betroffenen zum Gespräch ein