Historischer Kalender

28. August

28.8.1941

Nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion verfügt das Präsidium des Obersten Sowjets, alle Russlanddeutschen aus den Wolgagebieten unverzüglich zu deportieren.

28.8.1953

Die USA wollen 15 Mio. US-Dollar für den Wohnungsbau für DDR-Flüchtlinge in West-Berlin und der Bundesrepublik bereitstellen

28.8.1956

Das ZK der KPdSU erklärt zum Verbot der KPD in der Bundesrepublik, dass dadurch »die Wiedervereinigung des deutschen Staates auf friedlicher und demokratischer Grundlage unmöglich wird«.

28.8.1959

Verurteilung der „Heltauer Gruppe“ in Rumänien zu hohen Haftstrafen, weil sie für Siebenbürger Sachsen ein autonomes Gebiet vorgeschlagen hatten

28.8.1961

An verschiedenen Stellen der Sperranlagen wird die Mauer erhöht, um Kontaktaufnahmen von West- und Ost-Berlinern zu unterbinden

28.8.1967

Fünf-Tage-Arbeitswoche in DDR eingeführt

28.8.1968

Die Besetzung wird von der Nationalversammlung der ?SSR als illegaler Akt verurteilt, der sowohl den UN-Satzungen als auch den satzungsmäßigen Normen des Warschauer Paktes zuwiderhandelt.

28.8.1972

Die Sowjetunion unternimmt erneut einen unterirdischen Kernwaffentest im Gebiet von Nowaja Semlja

28.8.1989

Der Malteser Hilfsdienst registriert 1.800 DDR-Flüchtlinge in Budapest

28.8.1990

Bundeskanzler Kohl erklärt bei einer Kundgebung in Halle, der Wiederaufbau der DDR sei »keine Frage von Wochen oder Monaten, sondern von Jahren« und ruft die Deutschen zu gemeinsamen Anstrengungen auf

28.8.1991

Weimarer Deklaration der Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens über die weitere Entwicklung Europas und Schaffung einer neuen Friedensordnung