Historischer Kalender

28. September

28.9.1939

Unterzeichnung eines deutsch-sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrages.

28.9.1950

Der Oberschüler Enno Henke und sieben weitere Schüler werden wegen "Unterwanderung" in Schwerin zu hohen Zuchthausstrafen verurteilt

28.9.1950

Aufnahme der DDR in den RGW (COMECON)

28.9.1953

Mit dem zweiten Transport treffen nochmals 960 ehemalige Kriegsgefangene in West-Berlin und im Durchgangslager Friedland bei Göttingen ein

28.9.1956

Die FDP wandelt ihr Ostbüro in ein „Referat Wiedervereinigung“ um

28.9.1956

Die sowjetische Regierung rehabilitiert alle ehemaligen Soldaten, die nach ihrer Rückkehr aus deutscher Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion erneut verurteilt worden waren.

28.9.1961

Zweites Gespräch der Außenminister der beiden Supermächte in New York über die Berlin-Krise

28.9.1967

Zum ersten Mal antwortet die Bundesrepublik Deutschland auf einen Brief der DDR-Regierung. Bundeskanzler Kiesinger verlangt die Veröffentlichung des Briefwechsels

28.9.1968

Der einflussreiche DDR-Historiker Leo Stern behauptet in »Neues Deutschland«, dass man mit der Intervention in Prag westlichen Einmarschplänen zuvor gekommen sei.

28.9.1972

Der Berliner Senat will den vor 16 Jahren abgebrochenen Kontakt zur Ost-Berliner Stadtplanung wieder aufnehmen

28.9.1989

Leipziger Bezirksstaatsanwalt droht den Pfarrern Christian Führer und Christoph Wonneberger mit Haftstrafen wegen ihres politischen Engagements

28.9.1989

In Sofia finden Kundgebungen oppositioneller Gruppen statt; die Umweltgruppe »Ökoglasnost« sammelt für eine Petition in zwei Wochen 8.000 Unterschriften

28.9.1990

Letzte Arbeitssitzung der DDR-Volkskammer - Debatte über Stasi-Verstrickungen von Abgeordneten

28.9.1990

Das serbische Parlament nimmt Verfassungsänderungen vor. Ein Mehrparteiensystem wird eingerichtet und freie Wahlen garantiert