Historischer Kalender

4. Juli

4.7.1947

Parteitag der LDP in Eisenach – der Berliner Landesverband fordert seine Selbständigkeit gegenüber der SED und zieht seine Vertreter aus dem Zentralverband zurück

4.7.1953

Sowjetisches Standgericht in Eisleben verurteilt die Juni-Aufständischen Wilhelm Anders, Walter Krüger und Hermann Stahl zum Tode

4.7.1953

In einem Kommentar wiederholt »Neues Deutschland« seine Anschuldigung, die »Frontstadt«-Politiker hätten am 17. Juni die »faschistische Brut« in Gang gesetzt

4.7.1956

Der West-Berliner Senat erhält vom Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses die Ermächtigung zum Kauf eines Atomreaktors für Berlin.

4.7.1961

Ulbricht betont in einer Rede vor dem ZK der SED den unabdingbaren Rechtsanspruch der DDR-Bevölkerung »auf die Beseitigung der Kriegsbrandherde in Westberlin im Herzen unserer DDR«

4.7.1962

Erstes Urteil des Obersten Gerichts der DDR gegen Fluchthelfer: Zuchthausstrafen zwischen fünf und 15 Jahren verhängt

4.7.1972

Die Evangelischen Kirchen in der DDR beklagen die schwierige Situation und Benachteiligung vieler Christen in der DDR

4.7.1977

Der Gründer des Moskauer Zweiges von Amnesty International, Valentin Turtschin, wird verhaftet.

4.7.1989

Antrittsbesuch des Ministers im Bundeskanzleramt, Rudolf Seiters, bei Partei- und Staatschef Erich Honecker und Außenminister Oskar Fischer

4.7.1989

Das Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen teilt mit, dass die DDR Bundesbürgern künftig Visa für alle Bezirke der DDR erteilt

4.7.1989

Das Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen teilt mit, dass Bundesbürger von den DDR-Behörden künftig ein Visum für alle Bezirke der DDR erhalten

4.7.1990

24 westliche Staaten vereinbaren während eines Treffens in Brüssel Finanzhilfen für den wirtschaftlichen Wiederaufbau der mittel- und osteuropäischen Länder

4.7.2002

Bundestag beschließt, auf einem Teil der Fläche des Palastes der Republik wieder das alte Berliner Stadtschloß aufzubauen