Historischer Kalender

6. Januar

6.1.1953

West-Berlins Regierender Bürgermeister Reuter ersucht Bundeskanzler Adenauer um rasche Hilfsmaßnahmen für die rasant ansteigende Anzahl von DDR-Flüchtlingen

6.1.1956

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Bonn teilt mit, dass eine der ersten Aufgaben des neuen Botschafters in Moskau die Aufklärung der Schicksale von in der Sowjetunion inhaftierten und verschollenen Deutschen sein wird.

6.1.1961

Chruschtschow drängt auf Abschluss eines Friedensvertrages mit den Westmächten. Sein Ziel: Die westalliierten Truppen sollen aus Berlin abziehen.

6.1.1972

DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker bezeichnet die Bundesrepublik vor NVA-Soldaten als »imperialistisches Ausland«

6.1.1972

Laut Erhebung des MfS haben 1972 rund sieben Mio. Bürger aus der Bundesrepublik und West-Berlin die DDR und rund eine Mio. DDR-Bürger vor allem im Rentenalter die Bundesrepublik und West-Berlin besucht

6.1.1982

Appell der Jungen Gemeinde Jena-Stadtmitte an US-Präsident Ronald Reagan und den sowjetischen Staatschef Leonid Breschnew für Abrüstung und Frieden in der Welt veröffentlicht

6.1.1989

Das „Neue Deutschland“ berichtet unter dem Titel „Ich arbeite, weil mein Papa arbeitslos ist“ über angebliche Kinderarbeit in der Bundesrepublik

6.1.1989

Die polnische »Kurier Polski« berichtet, etwa 800.000 Polen planten ein Unterstützungsgremium für ehemals von Deutschen deportierte Zwangsarbeiter, die nun von der Bundesrepublik Entschädigungszahlungen verlangen

6.1.1990

In Suhl startet Udo Lindenberg seine erste DDR-Tournee