Historischer Kalender

7. Mai

7.5.1953

Das Arbeiterwohngebiet des Eisenhüttenkombinats Ost bei Fürstenberg wird in Stalinstadt umbenannt. Das Werk selbst trägt fortan den Namen »J. W. Stalin«

7.5.1956

Vor dem amerikanischen Kongress erklärt Präsident Dwight D. Eisenhower, die USA planten derzeit die Stationierung von ferngesteuerten Atomwaffen in Europa.

7.5.1961

Der Vorsitzende der Exil-CDU, Jakob Kaiser, stirbt im Alter von 73 Jahren. Die Exil-CDU vertritt aus der DDR vertriebene und geflohene CDU-Mitglieder

7.5.1972

Auf einer Kundgebung vor 20.000 Teilnehmern in Bonn spricht sich der Präsident des Bundes der Vertriebenen, Czaja, gegen die Ratifizierung der Ostverträge aus

7.5.1977

Unter ungeklärten Umständen stirbt in Krakow der Student Stanislaw Pyjas, ein Mitarbeiter des Komitees zur Verteidigung der Arbeiter (KOR)

7.5.1989

DDR-Bürgerrechtler kontrollieren DDR-Kommunalwahlen und machen erstmals Wahlfälschungen publik.

7.5.1990

Berlins Regierender Bürgermeister Momper sagt in einem Interview, die Mauer »hat doch nur noch Wert für Touristen und Steineklopfer«

7.5.1990

In der DDR treten Wehrdienstverweigerer zum ersten Mal einen zwölfmonatigen Zivildienst an