Historischer Kalender

8. September

8.9.1947

Jakob Kaiser kritisiert auf dem 2. Parteitag der CDU die SED-Politik

8.9.1953

Nach Angaben des »Tagesspiegel« planen die DDR-Behörden, den Empfängern von Lebensmittelspenden für einen Monat die Lebensmittelkarten zu entziehen

8.9.1956

»Der Tagesspiegel« veröffentlicht den Wortlaut des Bonner Memorandums vom 2. September, das die sowjetische Führung mit der Frage der Wiedervereinigung Deutschlands konfrontiert.

8.9.1960

Erlass des Ministeriums des Innern der DDR über Genehmigungspflicht für Einreisen von Bundesbürgern nach Ost-Berlin

8.9.1961

23-jähriger Ost-Berliner durchbricht mit PKW das stark bewachte Brandenburger Tor

8.9.1965

Verhaftung des sowjetischen Schriftstellers Andrei Sinjawski, der sich für die von Stalin verfolgten Dichter einsetzte. Er wird im Jahr darauf in einem internationales Aufsehen erregenden Schauprozess zu sieben Jahren Arbeitslager verurteilt.

8.9.1968

In Warschau begründet der polnische Parteichef Gomulka die militärische Intervention in der Tschechoslowakei: »Es gab keine Alternative.«.

8.9.1972

Aus Protest gegen ein von der ARD nicht ausgestrahltes Interview lehnt der Präsident des Deutschen Turn- und Sportbundes der DDR, Manfred Ewald, weitere Interviews mit der westdeutschen Presse ab

8.9.1979

Polnisches Episkopat protestiert gegen Beschränkungen der kirchlichen Presse und unzureichende Anzahl von Gotteshäusern

8.9.1987

Umweltabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR

8.9.1989

Aufgrund von Zusicherungen des DDR-Rechtsanwalts Vogel verlassen alle DDR-Bürger die Ständige Vertretung in Ost-Berlin

8.9.1989

Der polnische Premier Mazowiecki stellt das neue Kabinett vor, die Solidarnosc stellt zwölf Minister

8.9.1990

Auf ihrem ersten gemeinsamen Parteitag seit 1947 vereinigen sich die CDU West- und Ost-Berlins

8.9.1993

Früherer Ost-Berliner Oberbürgermeister Erhard Krack wegen Anstiftung zur Wahlfälschung zu Bewährungsstrafe verurteilt