Historischer Kalender

9. August

9.8.1942

49 Beteiligte am Gulag-Aufstand in Ust-Ussa hingerichtet.

9.8.1948

"Dachauer Prozess" in Ljubljana gegen KP-Mitglieder, die das KZ Dachau überlebt hatten, wegen angeblicher Kollaboration mit der Gestapo

9.8.1953

Auf einem Treffen in Hannover fordern 5.000 DDR-Flüchtlinge ihre Gleichstellung auf sozialer und wirtschaftlicher Ebene mit den Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten

9.8.1956

Die sowjetische Regierung erklärt, dass sie die Verstaatlichung des Suezkanals durch Ägypten als rechtmäßig betrachte.

9.8.1961

Mit 1.926 geflüchteten DDR-Bürgern wird die höchste Flüchtlingszahl an einem Tag erreicht

9.8.1961

DDR-Behörden beginnen mit der Registrierung der »Grenzgänger«

9.8.1968

Besuch des jugoslawischen Staats- und Parteichefs Tito in Prag, auf dem er seine Sympathie für den Reformweg der CSSR ausdrückt. Zum Abschluss eines Beistandspaktes kommt es jedoch nicht.

9.8.1972

Staatssekretär Egon Bahr wird beauftragt, offizielle Verhandlungen mit der DDR über die Grundlagen der Beziehungen zwischen beiden Staaten aufzunehmen

9.8.1989

Der Chef der Senatskanzlei in West-Berlin appelliert an die DDR-Bürger, „Besonnenheit zu bewahren“

9.8.1989

NATO-Generalsekretär Wörner wirft Bulgarien eine Verletzung der Menschenrechte der türkischen Minderheit vor. Sofia verstoße gegen die KSZE-Beschlüsse

9.8.1990

Der Wahlvertrag verpasst im ersten Anlauf in der Volkskammer die notwendige Zweidrittelmehrheit

9.8.1990

DDR-Ministerpräsident Lothar de Maizière und Bundeskanzler Helmut Kohl tauschen sich in Bonn über den umstrittenen Beitrittstermin der DDR zur Bundesrepublik aus

9.8.1995

Früherer Erster Sekretär der SED-Bezirksleitung Dresden, Hans Modrow, und drei Mitangeklagte zu Bewährungsstrafen wegen Wahlfälschung bzw. Anstiftung zur Wahlfälschung verurteilt