Stiftungsvorstand

Gerd Poppe

Gerd PoppeGeboren am 25. März 1941 in Rostock

1959-1964 Studium der Physik an der Universität Rostock
1965-1976 Tätigkeit als Diplom-Physiker in der elektronischen Industrie, Umzug nach Berlin
seit 1976 faktisches Berufsverbot aus politischen Gründen
1977-1984 Tätigkeit als Maschinist
1984-1989 Ingenieur im Baubüro des Diakonischen Werkes in Berlin.
Seit 1968 in verschiedenen Gruppierungen der Opposition in der DDR.
1985 Gründungsmitglied der "Initiative Frieden und Menschenrechte", im Herbst 1989 einer ihrer Sprecher.
Teilnehmer am Zentralen Runden Tisch von Dezember 1989 bis März 1990.
Februar bis März 1990 Minister der DDR-Regierung (ohne Ressort).
März bis Oktober 1990 Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR.
1992 Mitbegründer der Partei "Bündnis 90", nach dem Zusammenschluss mit den "Grünen" Mitglied der Partei "Bündnis 90/ Die Grünen".

Von Dezember 1990 bis Oktober 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages. Mitglied u.a. des Auswärtigen Ausschusses und des Unterausschusses Menschenrechte und Humanitäre Hilfe. Außenpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen. Mitglied der beiden Enquete-Kommissionen des Bundestages zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, seit 1998 auch Vorstandsmitglied der zu diesem Thema gegründeten Bundesstiftung.

Von November 1998 bis März 2003 Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt.

Von April 2003 bis Mai 2005 Berater der Heinrich-Böll-Stiftung für Demokratieprojekte in Russland und im südlichen Kaukasus.