Repression und Haft

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Schicksal Fünfeichen

Schicksal Fünfeichen

Das sowjetische Speziallager Nr. 9

Eine Dokumentation von Rainer Burmeister. Produziert im Auftrag der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 2005

„Schweigelager“ wurden die elf sowjetischen Speziallager in der sowjetischen Besatzungszone, der späteren DDR, genannt. Zwischen 1945 und 1950 wurden dort mehr als 120.000 Menschen festgehalten, darunter zunächst ehemalige NSDAP-Mitglieder, Jugendliche unter „Werwolf“-Verdacht, später dann politische und ideologische Gegner des stalinistischen Systems. Im Speziallager Nr. 9 des NKWD „Fünfeichen“ bei Neubrandenburg starb jeder Dritte der 15.000 Gefangenen. Wer aus „Fünfeichen“ nach Jahren entlassen wurde, erfuhr nicht einmal, weshalb man ihn verhaftet hatte. Unter Androhung hoher Strafen wurde ein lebenslanges Schweigegelübde auferlegt. Das Schweigen endete erst 1989...

Seither wurden vielfältige Anstrengungen unternommen, um die fast der Vergessenheit anheim gefallene Geschichte der sowjetischen Speziallager aufzuarbeiten. „Schicksal Fünfeichen“ von Rainer Burmeister leistet dazu einen eindrücklichen Beitrag.

Der Dokumentarfilm ist eine Koproduktion der Heimatfilm GbR und des mdr-Fernsehens, gefördert von der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, dem Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Stasi-Unterlagen und der Arbeitsgemeinschaft Fünfeichen.

Schutzgebühr: EUR 5,00
(inkl. Versandkosten)