»Leben in der DDR«

zwischen Anpassung, Arrangement und Verweigerung

Veranstaltungszeitraum 2012 - 2013

Jenseits der Präsenz sowjetischer Panzer, dem Wirken der Staatssicherheit im Besonderen und der Omnipräsenz des SED-Sicherheitsapparates im Allgemeinen sowie der abgeriegelten Grenzen nach dem Mauerbau stellt sich die Frage nach integrativ wirkenden Kräften und Bindungsangeboten an die Bevölkerung und deren Bereitschaft, solche Angebote als »Stillhalteprämie« anzunehmen und sich in den ihnen zugewiesenen Grenzen einzurichten. Wie funktionierte das Zusammenspiel von »Zuckerbrot und Peitsche«? Wie sollte zugleich offenen Protesten entgegengewirkt werden? Gleichzeitig sollen die Grenzen der Anpassung und Formen widerständigen Verhaltens und Opposition beleuchtet werden.
Die Veranstaltungen der offen konzipierten Veranstaltungsreihe werden 2012/2013 in unregelmäßigen Abständen in der Bundesstiftung Aufarbeitung durchgeführt.

15. März 2012 | 18 Uhr
Zwischen Repression, Anpassung und Eigensinn – über die »volkseigene Erfahrung«?

21. Mai 2012 | 18 Uhr
Angepasst aus Angst – oder an die Angst?