Leben in der Diktatur

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Peter Maser: Kirchen in der DDR

Peter Maser: Kirchen in der DDR

Niemals voll in das Regime integriert

Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und Bundesstiftung Aufarbeitung, 2013. ISBN 978-3-943588-10-1

Die Kirchen waren die einzigen gesellschaftlichen Massenorganisationen in der DDR, die niemals voll in das Regime der SED-Diktatur integriert werden konnten und zäh ihre Selbständigkeit behaupteten. Durch ihre Verbindungen über Staatsgrenzen hinweg leisteten die Kirchen einen wichtigen Beitrag zum Zusammengehörigkeitsgefühl im geteilten Deutschland. Unter dem "Schutzdach der Kirchen" formierten sich wesentliche Teile der Opposition, die im Herbst 1989 entscheidend zum Sturz der SED-Diktatur beitrugen. Die Friedliche Revolution wurde maßgeblich von den Menschen mitgestaltet, die in den Friedensandachten und bei den Kerzendemonstrationen 1989 das Prinzip "Keine Gewalt!" im ganzen Land massenwirksam vermittelten.

Zum Autor: Peter Maser, Prof. Dr. theol., 1943 in Berlin geboren und in Bad Kösen im Burgenlandkreis aufgewachsen, war bis 2008 Direktor des Ostkirchen-Instituts der Universität Münster. Er arbeitete in den beiden Enquete-Kommissionen des Deutschen Bundestages zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit, gehört dem Kuratorium von SAPMO im Bundesarchiv an und ist Vorsitzender der Fachbeiräte Wissenschaft der Bundesstiftung Aufarbeitung in Berlin sowie der Stiftung Ettersberg in Weimar. Neben vielfältigen Studien zur Kirchengeschichte allgemein und zur Geschichte des Judentum hat er auch zahlreiche Untersuchungen zu den Kirchen in der DDR vorgelegt.

Schutzgebühr: EUR 2,00
(inkl. Versandkosten)