Leben in der Diktatur

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Heiner Bröckermann: Militarisierung der DDR

Heiner Bröckermann: Militarisierung der DDR

Landeszentrale für politische Bildung Thüringen und Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, 105 S.

Warum hat die DDR überhaupt so lange als Staat funktioniert? Hat nur die Existenz einer „Mauer“ und der „Todesgrenze“ zwischen Ost und West oder die „Stasi“ einen Staat am Leben erhalten, den die Mehrheit des Staatsvolkes gar nicht wollte? War am Ende das Denken so uniformiert wie die Fülle an uniformen Organisationen? Neben der politischen Einbindung der DDR in den so genannten Ostblock und die Mitgliedschaft im Militärbündnis des Warschauer Paktes wurden Antworten auch mit dem Blick auf das Innenleben der DDR und den Alltag der Bürgerinnen und Bürger gesucht.

Die DDR gilt in der Rückschau als eine der am stärksten militarisierten Gesellschaften der Welt. Militärische und ideologische Indoktrination, Rituale und eine Mischung aus vermeintlichen und tatsächlichen Tugenden prägten Erziehungswesen und Arbeitswelt in einer bislang in Deutschland nie dagewesenen Dauer und Intensität. Dabei hatte die Militarisierung der DDR weniger mit dem Militär zu tun, als man allgemein annehmen würde. Analysen, Bilder und Originalquellen regen zum Vergleichen mit der Sprache und der Sichtweise der DDR aus heutiger Perspektive an.

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