Leben in der Diktatur

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Die Bernauer Straße - Brennpunkt Berliner Mauer

Die Bernauer Straße - Brennpunkt Berliner Mauer

Geheimnisvolle Orte

Eine Straße als Symbol. Die „Bernauer Straße“ in Berlin – ein deutsch-deutscher Schicksalsort. Eine filmische Archäologie und Rekonstruktion. Eine historische Spurensuche auf, mit und nach einem verschwundenen, geheimnisvollen Ort, an dem sich die Geschichte der Berliner Mauer bis ins Heute fokussiert, wie nirgends sonst. Exemplarisch, dramatisch, beispiellos.

Hier verlief nach dem Kriegsende die Sektorengrenze zwischen dem sowjetischen und dem französischen Sektor. Nicht mitten auf der Straße war die Grenzlinie, sie ging entlang der Häuserfassaden, die im Osten standen. Schicksalhaft für die Straße und Ihre Bewohner, denn alle Häuser auf der DDR-Seite gehörten mit dem Mauerbau zum Grenzgebiet.

Wenige Tage nach dem 13. August wurden alle Türen verschlossen, bald darauf die Fenster vermauert. Die Menschen, die hier ihr zu Hause hatten, wurden nach einigen Wochen zwangsgeräumt. In der Bernauer Straße waren die ersten Todesopfer der Mauer zu beklagen. Gräber eines Friedhofs, die den Ausbau des Grenzstreifens störten, wurden umgebettet. Die Häuser wurden abgerissen. Die ganze Seite einer Straße ein Niemandsland. Häuser- und Menschenlos.

Die Bilder vom flüchtenden Grenzpolizisten, von der Fenstersprüngen, von den Tunnelfluchten, dem Friedhof direkt an der Grenze oder der gesprengten Versöhnungskirche, machten die Straße in der ganzen Welt bekannt. Heute ist ein großer Teil des ehemaligen Todesstreifens eingebunden in das Gedenkstättenareal Berliner Mauer. Weit über eine Million Besucher aus aller Welt kommen jedes Jahr zur Bernauer Straße. Eine Landschaft der Erinnerung, ein Pompeij der Zeitgeschichte.

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