Meike Haselmann

Kurzbiographie

Meike HaselmannMeike Haselmann, 1979 in Mülheim an der Ruhr geboren, studierte in Göttingen und Hamburg Geschichte, Literaturwissenschaften und Volkskunde. Während ihres Studiums arbeitete sie als freie Journalistin u. a. für das Hamburger Abendblatt, die HNA und in der Dokumentation des Spiegel-Magazins sowie für Fernsehproduktionen des NDR, Arte, ZDF und die ARD. Ihre Promotion wird vom Leiter des Landesarchivs Schleswig-Holstein PD. Dr. Rainer Hering betreut.

E-Mail an Meike Haselmann

Kurzbeschreibung der Dissertation

"Zwischen Sozialismus und Feudalismus - Die Jagd in der DDR"

Mit den Worten „die Jagd gehört dem Volke“ kommentierten die sozialistischen Zeitungen das Inkrafttreten des Jagdgesetzes in der DDR im November 1953. In der Realität sicherte sich stattdessen die SED-Führung diverse Sonderrechte bei der Ausübung der Jagd auf Kosten der lokalen Bevölkerung. Die Form ihrer Privilegierung sowie die Art und Weise lehnte sich dabei stark an die Tradition der Jagd als herrschaftliches Vorrecht an. Durch die erstmalige Auseinandersetzung mit diesem Spannungsfeld von sozialistischen und feudalistischen Elementen im Jagdwesen der DDR soll das Dissertationsvorhaben neue Perspektiven auf die SED-Diktatur eröffnen.